„Die Bezirksvertretung Hörde hat überhaupt nichts beschlossen!“

Mit Verwunderung beobachtet die CDU-Fraktion in der BV-Hörde die Berichterstattung in den Medien hinsichtlich der Äußerungen der SPD-Fraktion zum Sozialen Wohnungsbau am Phoenix-See.
„Die Bezirksvertretung Hörde hat nämlich nur die Beschlussvorlage für den Bebauungsplan auf Antrag der Sozialdemokraten in die nächste Sitzung geschoben. Dies passiert mit Vorlagen übrigens regelmäßig.
Beschlossen wurde hier überhaupt nichts. Ebenso unwahr ist die Aussage, dass die Bezirksvertretung in Gänze Zweifel am Bebauungsplan hat“, erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion Hörde, Michael Depenbrock.

Ferner ist die Aussage der Geschäftsführerin der Phoenix-See-Entwicklungsgesellschaft – Ursula Klischan – vollkommen richtig, dass in einem Bebauungsplan keine Flächen für den Sozialen Wohnungsbau ausgewiesen werden können.

„Deshalb kann die CDU die ganze Panik um den Sozialen Wohnungsbau nicht verstehen. Ebenso ist die Position der SPD völlig unklar. Denn wenn der Soziale Wohnungsbau den Sozialdemokraten so am Herzen liegt, wieso wird dann bis eine Minute vor Zwölf gewartet. Da hätten sich die roten Kollegen aus der Bezirksvertretung schon vor 10 Jahren bei der Vorstellung des Entwicklungskonzeptes Phoenix-See melden können“, so der CDU-Vertreter Michael Depenbrock.

Für die CDU-Fraktion in Hörde ist der Sachverhalt zum Sozialen Wohnungsbau mehr als eindeutig. Bei den gegenwärtigen Grundstückspreisen ist kein Sozialer Wohnungsbau finanzierbar, so dass es auch keine Investoren geben wird.
In den bisherigen Vorlagen hieß es immer nur, dass auch Geschosswohnungsbau errichtet werden soll.
„Und das selbstverständlich auch umgestzt!“, weiß Michael Depenbrock.

Ebenso will die CDU darauf hinweisen, dass selbst im Stadtentwicklungskonzept für Hörde an keiner Stelle die Rede vom Sozialen Wohnungsbau am Phoenix-See ist.
„Allen Beteiligten ist seit der Idee des Phoenix-Sees klar, dass es sich hier nur um ein Quartier für höherwertiges Wohnen handeln kann. An der Hohensyburg gibt es auch keinen Sozialen Wohnungsbau, weil die Grundstückspreise dafür viel zu hoch sind. Immerhin besteht weiterhin die Möglichkeit, im Umfeld des Phoenix-Sees Sozialen Wohnungsbau zu errichten. Es muss ja nicht direkt am Ufer des Sees sein“, so der CDU-Mann Michael Depenbrock.

Völlig unklar ist für die CDU auch die Aussage des SPD-Bezirksvertreters Peter Pfeiffer, der darauf hinweist, dass auch Normalverdiener am See wohnen sollen.
Aber: Normalverdiener bekommen in der Regel keinen Wohnberechtigungsschein für den Sozialen Wohnungsbau und sind damit ausgeschlossen für diese Wohnungen.


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