Barrenbrügge: „Eltern Flexibilität gewährleisten


 Die Ankündigung des Jugendamtes, die
 Betreuungszeiten in etwa 50 städtischen
 Kindertageseinrichtungen zu kürzen,
 stößt bei vielen berufstätigen Eltern auf
 Unmut und Sorge. Sorge darüber, dass
 eine adäquate ganztägige Betreuung der
 Kinder nur schwer realisierbar bzw. gar
 nicht mehr umsetzbar ist. Für den
 jugendpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion,
Christian Barrenbrügge, steht fest, dass man gerade für
die berufstätigen Eltern Lösungen erarbeiten muss, damit
diese nicht im Regen stehen gelassen werden.



„Vereinbarkeit von Familie und Beruf kann nur funktionieren, wenn die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden“, so Barrenbrügge. Das bedeutet gerade für berufstätige Eltern, dass sie sich darauf verlassen müssen, dass eine Kinderbetreuung während der Arbeitszeit gewährleistet ist. Wir wollen als Stadt für Eltern – vor allem für berufstätige Eltern – attraktiv sein. Niederlassen werden sich diese Eltern aber nur dort, wo hinreichende Voraussetzungen für eine Kinderbetreuung gegeben sind. Leider ist es in Dortmund immer noch so, dass gerade berufstätige Eltern nur sehr schwer einen Kita-Platz für ihr/e Kind/er finden. Da rühmt sich die Stadt auf der einen Seite, die kinderreichste im Ruhrgebiet zu sein. Schafft es aber gleichzeitig nicht, den Eltern, die noch Kindergarten-Beiträge zahlen, einen Platz ohne weiteres anzubieten.“


Barrenbrügge weiß, dass seitens des Eigenbetriebs FABIDO daran gearbeitet wird, den Eltern Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Neben den Kindertageseinrichtungen können hier seiner Meinung nach auch eventuell Tagesmütter eingebunden werden, um mögliche freie Zeiten zu überbrücken.


„Auch wenn es nicht für alle Eltern befriedigend sein wird, ist eine Lösung anzustreben, mindestens in einer Kita pro Stadtbezirk längere Betreuungszeiten anzubieten. Gleichzeitig kann man mit dem Einsatz von Tagesmüttern probieren, Zeiten zu überbrücken. Es sollte aber auf jeden Fall daran gearbeitet werden, dass der jetzige Betreuungsstandard nicht so stark herunter gefahren wird, dass es für Eltern nicht mehr möglich ist, Beruf und Familie zu vereinbaren und somit Dortmund als Wohnort unattraktiv wird, “ so Barrenbrügge abschließend.“


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