CDU sieht Angriff auf die City-Gastronomie


 Als erneuten Angriff auf die City-Gastronomie
 wertet der wirtschaftspolitische Sprecher der
 CDU-Fraktion, Uwe Waßmann, die Absicht der
 Feuerwehr, die Außengastronomie am Alten
 Markt zu reduzieren.





„Es ist für uns inakzeptabel, wenn nach der gescheiterten Uniformierung der Außengastronomie des letzten Jahres jetzt über die Feuerwehr versucht wird, die Gastronomen am Alten Markt erneut zu gängeln und wirtschaftlich zu beschädigen“, so Waßmann. „Wir haben erhebliche Zweifel an der Verhältnismäßigkeit der Überlegungen. Darüber hinaus würde mit solch einer Maßnahme nicht nur einer der meist besuchten und attraktivsten Gastronomie-Plätze in der Innenstadt vernichtet. Es würde damit auch Tür und Tor geöffnet, die Gastronomie-Szene im Kreuzviertel platt zu machen. Und da sollte noch jedem das Ostwall-Viertel in guter Erinnerung sein, das einst von einem gut besuchten und belebten Szene-Viertel durch Sanktionen heute ums Überleben kämpft.“


 Auch die ordnungspolitische Sprecherin der
 CDU, Christiane Krause, sieht in dem Vor-
 schlag des Tiefbauamtes und der Feuerwehr,
 die Anzahl der Stühle und Tische auf dem
 Alten Markt stark einzuschränken, damit die
 Feuerwehr im Notfall ungehindert passieren
 kann, eher eine Willkür im Gestalten.


„Der Alte Markt ist der einzige Platz mit urbanem Flair in unserer Stadt. Jetzt der Gastronomie vorzuschreiben, dass die Anzahl der Tische und Stühle auf dem Platz aus Sicherheitsgründen extremst verkleinert werden soll, ist völlig abwegig. Der Platz ist sowohl über die Betenstraße, als auch über den Hansaplatz und über den Westenhellweg erreichbar. Und im Falle eines Feuerwehr-Einsatzes haben die Gäste der Außengastronomie ihre Plätze schneller geräumt, als die Feuerwehr vor Ort ist. Dass für diesen Fall extra eine Schneise freigehalten werden muss, damit die Feuerwehrfahrzeuge passieren können, halte ich auch nicht für notwendig. Denn ein Löschfahrzeug sollte mit seiner Größe und seinem Gewicht in der Lage sein, eventuell im Weg stehende Stühle zu überrollen. Ein derart bei den Bürgern beliebter Platz sollte also nicht jetzt zerstört werden, weil eventuell ein paar Plastikstühle im Weg stehen könnten. Und ob es für ein so radikales Vorgehen überhaupt eine ausreichende Rechtsgrundlage gibt, sollte dringend geprüft werden“ so Krause abschließend.“


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