Mit großer Verwunderung hat die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord die Aussage der Stadt zur Kenntnis genommen, dass in diesem Jahr das Grillen in öffentlichen Grünanlagen und Parks geduldet werden soll.

„Seit Jahren bemüht sich die CDU in der Bezirksvertretung Innenstadt Nord darum, dass sowohl Spaziergänger Erholung im Grünen finden, als auch Familien in begrenzter Zahl im Fredenbaum grillen können. Das muss reichen“, so der Vorsitzende der CDU-Fraktion Innenstadt Nord, Thomas Bahr.
Hinzu kommt, dass die Bezirksvertretung Innenstadt Nord beschlossen hat, dass Grillen außerhalb der extra ausgewiesen Grillplätze gänzlich zu untersagen.

„Wir werden auf jeden Fall das Gespräch mit der neu gewählten Rechtdezernentin Diane Jägers suchen, sobald Frau Jägers ab dem 02. Mai 2013 ihr Amt aufgenommen hat.
Schließlich hat es ihr Vorgänger Wilhelm Steitz nicht geschafft, eine ordentliche Regelung für das Stadtgebiet Dortmund zu finden, wenn es um das Grillen in der Öffentlichkeit geht. Es scheint, als möchte man von interessierter Seite Fakten schaffen, ohne Einbeziehung der verantwortlichen Politiker vor Ort“, erklärt Thomas Bahr.

Das die drei ausgewiesen Grillplätze im Bereich des Fredenbaumparks durch Vandalismus zerstört worden sind, ist für die CDU-Fraktion in der Innenstadt Nord kein Grund, in diesem Jahr tolerant mit dem Grillen außerhalb dieser Plätze umzugehen. Denn dort treffen sich Familien mit Verwandten und Freunden zu größeren Grillrunden. Autos dienen als unmittelbare Versorgungsstation und Musikanlage. Wenn der Parkplatz von ca. einem Dutzend Gruppen mit jeweils gut 15 Angehörigen überfüllt ist, werden auch die angrenzenden Wiesen mitgenutzt. Der anfallende Müll wird nicht entsorgt, auf den Wiesen entstehen viele Brandflecke und die angrenzenden Büsche verkommen zur Kloake.

„Dieses Verhalten passt nicht zur traditionellen Nutzung des Fredenbaum. Spaziergänger finden so nicht mehr die gewünschte Ruhe und Erholung im Park und meiden diesen. Diese Verdrängung will die CDU nicht“, so Thomas Bahr abschließend.

Bei den aktuellen Überlegungen regt die CDU in der BV Innenstad Nord an, das Grillvergnügen in Private Hände zu geben. Es ist nicht Aufgabe der Stadt Dortmund, ausreichende Flächen mit der entsprechenden Infrastruktur einer begrenzten Zahl von Grilltouristen bereitzustelle


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