CDU-Fraktion unterstützt neuen Geschäftsführer Rudolf Mintrop

  Die CDU-Fraktion wird der Verlängerung
  der 21 Mio. Euro großen Bürgschaft für das
  Klinikum Dortmund zustimmen, die der Rat in
  seiner Sitzung am 02.05.2013 geben soll.
  „Hiermit unterstützen wir auch den vom neuen
  Geschäftsführer Rudolf Mintrop eingeschlage-
  nen Weg der zügigen Sanierung des
  Klinikums“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Ulrich Monegel.



Von allen an der Gesundung des größten Dortmunder Krankenhauses Beteiligten, insbesondere auch vom Aufsichtsratsvorsitzenden Oberbürgermeister Ullrich Sierau, den anderen im Rat der Stadt vertretenen Fraktionen, den Beschäftigten des Klinikums und der Personalvertretung erwartet die CDU-Fraktion, dass der Sanierungsprozess nachhaltig unterstützt wird. „Das erfordert vor allem Tempo und auch weitere notwendige Schritte wie einen Personalabbau in allen Bereichen“, sagt Monegel.

Auch die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende und Mitglied im Aufsichtsrat der Klinikum Dortmund gGmbH Christiane Krause sieht hier ausdrücklich den Betriebsrat in der Pflicht, sich stärker als bisher an der Sanierung zu beteiligen. „Pauschale Einverständniserklärungen allein reichen hier nicht aus. Auch schmerzliche Schritte wie den von Herrn Mintrop vorgeschlagenen Abbau von 140 Stellen, der unserer Meinung nach vorzugsweise in patientenfernen Bereichen erfolgen soll, muss die Personalvertretung unterstützen.“

  Krause erinnert in diesem Zusammenhang
  daran, dass kurz nach dem Weggang der
  Sanierer des Beratungsunternehmens Roland
  Berger sofort wieder 45 neue Mitarbeiter
  eingestellt wurden. „Mit der Konsequenz, dass
  das Klinikum Ende des Jahres 2012 noch nicht
  einmal das Weihnachtsgeld zahlen konnte und
  deshalb eine erneute Bürgschaft der Stadt benötigte, die wir jetzt leider, aber ohne Alternative verlängern müssen“, so Krause.

Das von der neuen Hauptgeschäftsführung eingeschlagene Tempo wie auch die notwendige Entschiedenheit und Konsequenz in der Umsetzung des dringend notwendigen Sanierungskurses müssen nun zügig zur Umsetzung kommen, so Monegel und Krause abschließend.


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