Thomas Pisula: „Jetzt auch den Bahnübergang Husen anpacken“


 Die Dortmunder CDU-Fraktion zeigt sich
 erfreut über die Ende Juli zwischen Bund,
 Land NRW und Bahn AG unterzeichnete
 Finanzierungsvereinbarung für den RRX,
 den Rhein-Ruhr-Express. „Besonders
 hervorzuheben ist, dass der Bund neben
 dem Teilabschnitt Köln-Langenfeld auch 
 den Dortmunder Hauptbahnhof mittels
 einer Finanzierungsvereinbarung als eines
der ersten Projekte im Haushaltsjahr 2014 absichern
will“, so der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Rats-
fraktion Thomas Pisula.



Bei aller Euphorie für die dringend notwendige „Super-S-Bahn“ ist es aber aus Sicht der CDU-Fraktion absolut notwendig, die beiden nordrhein-westfälischen Ballungsräume Rhein und Ruhr gleich zu behandeln. Bislang sehen die Planungen zur Verbesserung des Schienennetzes vor allem die Rheinschiene zwischen Köln im Süden und Duisburg im Norden vor. Ebenso notwendig, so Pisula, sei aber beispielsweise der seit Jahrzehnten diskutierte zweigleisige Ausbau der Strecke Dortmund-Lünen-Münster, um den RRX zumindest im Stundentakt auch nach Münster weiterfahren zu lassen.


Für die Finanzierung der Hauptstrecke zwischen Köln und Dortmund sei der Bund zuständig, weiß Pisula zu berichten. „Die Realisierung der Nebenäste des RRX nach Münster, Minden, Köln/Bonn Flughafen, Aachen und Koblenz ist jedoch Ländersache. Hier ist SPD-Verkehrsminister Groschek in besonderem Maße gefordert, die fehlenden Regionalisierungsmittel des Bundes für den ÖPNV-Ausbau in NRW wieder einzuwerben“, sagt Pisula.


Die CDU-Fraktion Dortmund erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass der damalige NRW-Ministerpräsident und jetzige SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück hieran nicht unbeteiligt war. Seinerzeit verzichtete Steinbrück freiwillig und zu Lasten Nordrhein-Westfalens gegenüber dem damaligen Bundeskanzler Schröder auf 380 Millionen Euro jährlich, um das Prestigeprojekt „Metrorapid“ als Vorzeigeprojekt nach NRW zu holen. „Der Metrorapid fährt jetzt aber bekanntlich in Shanghai und wahrscheinlich auch bald auf Teneriffa. Das liegt aber beides nicht in Nordrhein-Westfalen“, so Pisula.


CDU-Verkehrsexperte Pisula verbindet mit den positiven Signalen in Sachen RRX auch die Hoffnung, dass schneller als bisher angedacht auch die Beseitigung des Bahnübergangs in Husen im Dortmunder Nordosten angegangen wird. „Bilder wie in der Vergangenheit, als ein ICE bei nicht heruntergelassener Schranke den Bahnübergang passierte, gehören hoffentlich mit Realisierung des RRX bald der Vergangenheit an.“ Die Untertunnelung des Bahnübergangs in Husen, so Pisula abschließend, bleibe eine zentrale verkehrspolitische Forderung der CDU-Fraktion.


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