CDU bedauert Desinteresse der Freien Träger


  Die Schließung des Trinkraums „Café
  Berta“ nach Auslaufen der Fördermittel
  stößt auch bei der CDU im Rat auf großes
  Bedauern. Immerhin hat sie dieses Projekt
  von Anfang an mit unterstützt, gefördert
  und begleitet. Klar war für die CDU aber
  auch, dass unbedingt ein freier Träger
  gefunden werden muss, der den Trinkraum fördert und mitfinanziert.



Bereits zu Beginn schien das Projekt genau daran zu scheitern, dass kein freier Träger mit ins Boot geholt werden konnte.Die ordnungspolitische Sprecherin der CDU, Christiane Krause, bedauert, dass sich am Desinteresse der freien Träger – trotz des erfolgreichen Verlaufs des Projektes – bis heute nichts geändert hat.


„Die CDU hat dieses Projekt von Anfang an – gemeinsam mit den Grünen und der FDP im Rat – unterstützt, weil wir gesehen haben, welche positiven Auswirkungen es für die Menschen vor Ort und für ein ohnehin gezeichnetes Viertel hat“, so Krause. „Und die Erfahrungen seit Öffnung des Cafés haben uns auch gezeigt, dass diese Einrichtung sinnvoll war. Das Café hat zum einen für eine Entspannung im Nordmarkt-Millieu gesorgt und – was viel wichtiger ist – es hat vielen Menschen ein Gefühl von Teilhabe am Leben gegeben. Auch dank der engagierten Sozialarbeiterin vor Ort, die sich fast täglich der Probleme der Besucher angenommen und Lösungsmöglichkeiten eröffnet hat. Umso bedauerlicher ist es natürlich, dass ein so erfolgreiches Modell nicht weiter existieren kann, weil die finanziellen Mittel fehlen und sich nach wie vor dafür kein freier Träger gefunden haben. Selbst die anfangs ablehnende Haltung der SPD zu diesem Café hat sich mittlerweile gewandelt, da man auch dort den Wert der Einrichtung zu schätzen weiß.“


Für die CDU war immer klar, dass das Café Berta irgendwann „auf eigenen Füßen“ stehen muss und mit Auslaufen der Landesfördermittel eine alternative Finanzierung gefunden werden muss. Die sozialpolitische Sprecherin der CDU, Justine Grollmann, macht klar, dass die Entscheidung über die Weiterführung des Trinkraums die Politik trifft.


  Justine Grollmann:
  „Das Projekt „Trinkraum“ hat sich als eine
  sinnvolle und durchaus betreiberwürdige 
  Einrichtung darstellt. Ob und inwieweit eine
  Weiterfinanzierung durch die Stadt möglich
  ist, muss im Rahmen der Haushalts-
  beratungen ermittelt werden. Parallel
  bleibt nur zu hoffen, dass sich bis zum Auslaufen der Fördermittel vielleicht doch noch ein freier Träger finden lässt, der  das Café weiterführt. “


Verantwortlich: