CDU: „Dringlichkeit ist bekannt!“

Auf die Anfrage der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Hörde, wann denn endlich mit dem Neubau der Höchstener-Grundschule begonnen wird, gibt es jetzt eine Antwort der Verwaltung. Es ist vorgesehen, mit der Bauausführung im 3. Quartal 2015 zu beginnen. Die Fertigstellung soll im 1. Quartal 2017 erfolgen.

Für die CDU-Fraktion ist dieser Termin mal wieder stillschweigend von der Verwaltung nach hinten verschoben worden.
„Ursprünglich hatte der Rat der Stadt Dortmund schon 2008 beschlossen, dass der geplante Umbau 2012 fertig sein sollte“, erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion Hörde, Michael Depenbrock.

Auch CDU-Ratsmitglied Friedrich-Wilhelm Weber ist über die weitere Verzögerung sehr verärgert. Schon 2011 wurde erneut nachgefragt, wann der Umbau denn endlich beginnen soll. Damals hieß es, dass für die Finanzjahre 2011-2014 kein Geld zur Verfügung steht und aufgrund der desolaten Haushaltslage dementsprechend nicht mit einem zeitnahen Bau zu rechnen sei.
Bereits im Dezember 2012 hat der Förderverein der Schule dem Rat der Stadt Dortmund eine Liste mit über 1.600 Unterschriften von Unterstützern überreicht. Leider ohne großen Erfolg.
„Wir können deshalb auch gut verstehen, dass das Vertrauen in die Politik immer weiter sinkt und die Politikverdrossenheit immer größer wird. Genau aus diesen Gründen hat die CDU-Fraktion den Haushalt 2013 abgelehnt. Hier können wir mal wieder sehen, in welch einer prekären Haushaltslage wir uns zur Zeit befinden“, so Friedrich-Wilhelm Weber.

„Es ist für uns unverständlich, dass im Gegenzug schon im letzten Jahr eine neue Sekundarschule auf SPD-Wunsch im Norden der Stadt üppig ausgestattet worden ist. Aber hier, wo es um Grundschulkinder geht, die mittlerweile in feuchten Containern sitzen müssen, heißt es, es sei kein Geld da, obwohl die Dringlichkeit auch der Verwaltung bekannt ist“, so die beiden CDU Herren, Depenbrock und Weber.

Falsche Hoffnungen machen sich zur Zeit Lehrer und Schüler, weil schon Räume der Schule durch die Fachverwaltung der Stadt Dortmund in der Schule vermessen werden. Wir müssen jetzt den Eltern mit ihren Kindern und den Lehrern erklären dass erst in 2 Jahren mit den Baumaßnahmen begonnen wird und der Neubau dann erst 2017, wenn die meisten der heutigen Schüler schon nicht mehr auf der Schule sind, bezugsfähig ist, so die CDU-Vertreter.

„Hier müssen wir wirklich zu dem Schluss kommen, dass es ein Nachteil ist, kein benachteiligter Stadtteil zu sein. Sonst wäre die Schule schon längst fertig. Wir wollen damit aber nicht den Dortmunder Süden gegen den Dortmunder Norden ausspielen“, so der CDU-Mann Michael Depenbrock abschließend.


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