Mehr Geld für Straßenunterhaltung und Fortsetzung des Kunstrasenprogramms


  Die Dortmunder CDU-Fraktion hatte
  die Sommeraktionen dazu genutzt, in
  zahlreichen Gesprächen abzuklopfen,
  welche städtischen Zukunftsinvestitionen
  sich die Dortmunder Bürgerschaft am meisten
  wünscht. Ganz oben auf der Liste: die
  bessere Ausstattung des Finanztopfes für
  Straßenunterhaltung sowie die Fortführung des städtischen Kunstrasenprogramms.



CDU-Fraktionsvorsitzender Ulrich Monegel erinnert in diesem Zusammenhang an die Auswirkungen der letzten strengen Winter, die zur Folge hatten, dass manche Straßen quasi nur noch im Schneckentempo zu passieren waren. Auswüchse dergestalt, dass Straßen wie die Obermarkstraße in Aplerbeck zeitweise nur noch mit 10 km/h befahren werden konnten, seien den Bürgerinnen und Bürgern nicht länger zuzumuten. „Hier muss die Stadt in den nächsten Jahren deutlich mehr Geld in die Hand nehmen, um das Straßennetz in einen auch nur annähernd akzeptablen Zustand zu versetzen. Dafür wollen wir uns als CDU-Fraktion besonders stark machen“, so Monegel.


Die mit Stimmen von SPD und Grünen gefassten Streichungen bei der sogenannten „Straßengrunderneuerung“ – im Jahr 2013 wurde die Position um 3,7 Mio. Euro gekürzt, für die Jahre 2014 und 2015 sind bisher Einsparungen in Höhe von 2,4 Mio. bzw. 1,1 Mio. Euro geplant – würden sich nunmehr rächen. Bei der Aufstellung des Haushaltsplanes für 2014 seien Oberbürgermeister und Kämmerer aufgefordert, das Ruder herumzureißen und den Topf endlich auskömmlich zu füllen. „Die in der Vergangenheit jährlich verbauten ca. 8 Millionen Euro reichen jedenfalls bei weitem nicht aus. Nötig wären eigentlich nach Meinung der Straßenbauexperten ca. 20 Millionen Euro“, weiß Monegel.


  Auch das vor sechs Jahren von der
  CDU-Fraktion ins Leben gerufene
  Kunstrasenprogramm soll in den kommenden
  Jahren mit Nachdruck fortgeführt werden.
  Angesichts der nach wie vor äußerst
  angespannten Haushaltslage der Stadt
  fordert die sportpolitische Sprecherin
  Ute Mais hier allerdings mehr Kreativität und Eigenverantwortlichkeit von Verwaltung und Vereinen. Lobenswert und mustergültig sei hier beispielsweise die gemeinsame Nutzung des neuen Kunstrasenplatzes an der Evastraße in Lütgendortmund durch die Vereine Urania und Hellweg. „Zwei Vereine teilen sich einen neuen Platz, der zweite alte Ascheplatz wird vermarktet für Wohnungsbau. Ein Modell, bei dem alle nur gewonnen haben“, so Mais.


Ein weiterer gangbarer Weg zur Forcierung des Kunstrasenprogramms wäre zum Beispiel auch eine temporäre, moderate Erhöhung der Vereinsbeiträge (Modell des SV Berghofen und des ASC Aplerbeck), die zweckgebunden ausschließlich für die Neuerrichtung einer modernen Kunstrasendecke eingesetzt werden dürfen.


Ziel der CDU-Fraktion ist es, zukünftig jährlich etwa vier bis fünf Ascheplätze umzuwandeln. „Nur so schaffen wir es, dass die Vereine, die bisher noch auf den alten Plätzen kicken müssen, nicht weiter ausbluten und immer mehr – insbesondere auch Kinder und Jugendliche – an die Nachbarvereine verlieren, die bereits jetzt mit einem Kunstrasenplatz ausgestattet sind“, so Mais.


  Die beiden genannten Infrastrukturprojekte
  kämen letztendlich allen Bürgerinnen und
  Bürgern der Stadt Dortmund zugute. Den
  Menschen immer mehr und immer tiefer in
  die Tasche zu greifen, ohne dass daraus
  spürbare Verbesserungen im unmittelbaren
  Lebensumfeld zu erkennen sind, sei auf
  lange Sicht nicht mehr vermittelbar, sagt der finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Udo Reppin. „Deshalb wollen wir zukünftig mehr in den Straßenbau und in die Sportplätze investieren“, so Reppin abschließend.


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