CDU: „Einrichtung 2021 schließen!“


 Die Stadt Dortmund ist vertraglich gebunden,
 die Erstaufnahmeeinrichtung in Hacheney bis
 2021 zu betreiben. Aufgrund der daraus resul-
 tierenden zahlreichen Probleme für die An-
 wohner – angefangen beim erheblichen Ver-
 kehrsaufkommen bis hin zu enormen Ver-
 schmutzungen der Grundstücke – pocht die
 CDU bereits jetzt darauf, dass diese Einrichtung
ab 2021 aufgegeben wird. Stattdessen, so die
ordnungspolitische Sprecherin der CDU, Christiane Krause,
werde sich die CDU für eine andere städtebauliche Nutzung
auf dem jetzigen Gelände der EAE Hacheney einsetzen.



Man könne sich z. B. gut eine Wohnbebauung in der Art des jetzigen Vorortes Hacheney vorstellen. „Damals erschien der vom ehemaligen Ordnungsdezernenten Steitz ausgesuchte Standort der ehemaligen Gehörlosenschule von der Lage her ideal, zumal ein Alternativstandort nicht gefunden werden konnte“, so Krause. „Die Situation vor Ort belastet die Anwohner aber doch sehr stark.“

Die Stadt Dortmund solle bereits jetzt entsprechende Signale an das Land senden, damit ein geeigneter Standort in einer anderen NRW-Kommune gesucht wird. Dortmund hätte dann über viele Jahre große Verantwortung für diese Aufgabe übernommen. Jetzt seien aber auch mal die anderen großen Kommunen des Landes gefragt.


Die CDU will außerdem rechtzeitig die erforderlichen Anträge zur Neuplanung des Hacheneyer Geländes in Rat und Planungsausschuss einbringen.


Eine neue Zufahrtsstraße zur Einrichtung soll laut Krause ungefähr zum Jahresende fertig sein und für erste Entlastung sorgen. An- und abfahrende Busse und weitere Verkehre müssten so nicht mehr durch die engen Anliegerstraßen.


„Die neue Zufahrtsstraße soll für die Anwohner ein Signal sein, dass man ihre Probleme ernst nimmt und dringend nach Lösungen zur Entlastung sucht. Außerdem kann die Straße für eine anschließende Wohnbebauung direkt weiter genutzt werden und würde so nicht unnötige Kosten verursachen. Die baldige Inbetriebnahme einer Röntgenstation direkt auf dem Gelände wird ebenfalls schon zeitnah für Entlastung sorgen“, so Krause abschließend.


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