Monegel: „Airport muss als landesweit bedeutsam eingestuft werden


  Ausdrückliche Zustimmung erfährt der
  Vorschlag der Verwaltung bei der CDU-
  Fraktion, den Dortmunder Flughafen bei
  der Neuaufstellung des Landesent-
  wicklungsplanes Nordrhein-Westfalen
  (LEP NRW) als „landesweit bedeutsam“
  einzustufen. „Die von der Landesregierung
  vorgeschlagene Klassifizierung als lediglich regional bedeutsam ist politisch motiviert und wird der tatsächlichen Bedeutung des Dortmunder Flughafens nicht gerecht“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Ulrich Monegel.



„Es gibt keinen Grund, den Flughafen Münster/Osnabrück als landesweit bedeutsam einzustufen, Dortmund aber in der zweiten Liga der nur regional bedeutsamen Flughäfen spielen zu lassen“, so Monegel weiter. Die Entwicklung der Fluggastzahlen spreche eine ganz andere Sprache. Währenddessen die in Münster/Osnabrück immer weiter sinken würden und sich im Zeitraum 2007-2013 quasi halbiert hätten (von ca. 1,6 Millionen auf gut 800.000 Passagiere), entwickelten sich die Zahlen in Dortmund deutlich positiver wieder in Richtung 2 Millionen-Grenze.


Im Übrigen lasse der Vorschlag, die „Startbahn Ruhrgebiet“ in ihrer Bedeutung mit Paderborn und Weeze gleichzusetzen und hinter Münster/Osnabrück einzureihen, völlig unberücksichtigt, dass Dortmund über das mit Abstand größte Einzugsgebiet aller genannten vier Flughäfen verfügt. Der Dortmunder Flughafen sei eben gerade nicht nur ausschließlich wichtig für den Tourismus. Auch die Wirtschaft im östlichen Ruhrgebiet, in Westfalen und darüber hinaus, sei auf Flugverbindungen ab Dortmund angewiesen. So sei insbesondere auch die Anbindung an Osteuropa, aber auch nach London und in das Lufthansa-Drehkreuz München für die Wirtschaft wichtig, sagt Monegel.


Letztlich würde der Flughafen – sollte es bei einer nur regional bedeutsamen Einstufung bleiben – vollkommen fremdbestimmt werden. Alle unternehmerisch wichtigen Entscheidungen der Flughafen-Gesellschafter Dortmunder Stadtwerke und Stadt Dortmund hinsichtlich der technischen und verkehrlichen Entwicklung müssten mit den landesweit bedeutsamen Flughäfen in Düsseldorf, Köln/Bonn und Münster/Osnabrück abgestimmt und genehmigt werden. „Das würde die Wettbewerbsfähigkeit unseres Flughafens noch weiter einschränken, der schon jetzt mit den bundesweit kürzesten Betriebszeiten zu kämpfen hat“, so Monegel abschließend.


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