Krause: „Land muss mehr Polizeikräfte zur Verfügung stellen“


 Die aktuelle Kriminalitätsentwicklung in
 Dortmund und Berichte über Aktivitäten
 krimineller Kinder und Jugendlicher aus
 Marokko, die meist in der Dortmunder
 Nordstadt zuschlagen, hält die CDU für
 sehr besorgniserregend. Die ordnungs-
 politische Sprecherin der CDU, Christiane
 Krause, befürchtet, dass die Situation
 der Stadt und der Polizei über den Kopf wachsen könnte, wenn nicht schnell zielgerichtete Maßnahmen ergriffen würden. Hier sei dringender denn je das Land gefragt, das für Städte mit Schwerpunktkriminalität ein Mehr an Polizei zur Verfügung stellen müsse.



Regelmäßige Großeinsätze der Polizei in der Nordstadt haben bisher immer eine große Wirkung gezeigt“, so Krause. Neben einigen Drogenhändlern wurden auch immer wieder gesuchte Straftäter festgenommen. Die aktuelle Kriminalitätsentwicklung zeigt aber, dass allein diese Kontrollen der Polizei nicht ausreichen um dafür zu sorgen, dass Dortmund nicht als Anlaufpunkt für organisierte Täter dient, die von hier aus ihre Drogen- oder Diebstahlgeschäfte organisieren und tätigen. Und auch die Zuwanderung von Kindern und Jugendlichen aus Marokko zeigt, dass Dortmund – und speziell die Nordstadt – sich bereits im kriminellen Milieu als Start- und Zielpunkt für gesetzeswidrig Handelnde etabliert hat. Jetzt ist das Land gefordert, für Dortmund – aber auch für andere Ruhrgebietsstädte mit gleicher Problematik – mehr Polizeikräfte zur Verfügung zu stellen, statt diese abzubauen. Nur gezielte Polizeieinsätze können eine weitere Ausweitung der Kriminalität verhindern.

Kritisch sieht Krause auch, dass sowohl die Zahl der Wohnungseinbrüche in Dortmund stark zugenommen hat, als auch die der Diebstähle allgemein. Dass diese Straftaten nicht  generell verhindert werden könnten, sei nachvollziehbar. Man könne aber nicht von den Bürgern erwarten, dass sie sich und ihr Wohnumfeld wie Fort Knox absichern.


„Natürlich sollten alle Bürger dieser Stadt ihr Eigentum so schützen, dass man es Einbrechern bzw. Taschendieben nicht zu leicht macht. Man muss aber auch bedenken, dass viele ältere Menschen in unserer Stadt keine Erfahrungen mit derart kriminellen Handlungsweisen haben und darauf  einfach nicht vorbereitet sind. Darf Frau demnächst keine Halskette mehr tragen, aus Angst, sie wird ihr abgerissen? Und was ist mit den älteren Menschen, die zum Einkauf natürlich ihre Geldbörse dabei haben? Wenn Dortmund es nicht schafft, diese Kriminalitätsentwicklung zu stoppen und auf „Normalmaß“ zurückzuführen, dann wird das Leben hier für viele Familien unattraktiv werden bzw. sein. Wir brauchen mehr Polizei, um eine attraktive Wohn- und Lebensbasis für Bürgerinnen und Bürger zu schaffen bzw. zu erhalten“, so Krause abschließend.


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