Justine Grollmann: „Es geht nicht nur ums Geld.“


  Für die sozialpolitische Sprecherin der
  CDU-Fraktion, Justine Grollmann, ist das
  Thema Inklusion nicht nur eine Worthülse,
  sondern das Ziel, Menschen mit Beein-
  trächtigungen auf Augenhöhe zu begegnen.
  „Wir müssen alles etwas für die Inklusion
  investieren. Egal ob zusätzliche Aufzüge
  benötigt werden, Bürgersteige abgeflacht oder Kinosäle auch für Rollstuhlfahrer ausgelegt werden“, so die CDU-Ratsfrau Justine Grollmann.



Inklusion ist nämlich nicht nur ein Thema der Schulpolitik. In vielen anderen Bereichen müssen Veränderungen herbei geführt werden. Auch die Bürger sollten sensibilisiert werden, wenn es um ihre Mitmenschen mit Beeinträchtigungen geht. Beispiele, welche Probleme blinde Menschen im Straßenverkehr oder bei der Benutzung des ÖPNV haben, oder dass Hörgeschädigte keine Kinos besuchen können oder Rollstuhlfahrer ohne Aufzüge viele Einrichtungen nicht erreichen, klären darüber auf, mit welchen alltäglichen Problemen sich Inklusion auch noch auseinander setzten muss.
„Inklusion beginnt in den Köpfen der Menschen und muss zu einer Bewusstseinsbildung führen“, erklärt Justine Grollmann.


Dass Inklusion auch eine Frage der Finanzierung ist, will die CDU nicht verdrängen. Personal in der inklusiven Schule oder inklusive Gebäudesanierungen müssen bezahlt werden. Bei den klammen Kassen der Kommunen ist dies ein Unterfangen, welches ohne große Zuschüsse vom Land nicht zu erreichen ist.
„Obwohl unser OB Ullrich Sierau der Meinung ist, das Thema Inklusion ist in Dortmund bereits angekommen, gibt es noch sehr viel zu tun. Dass gerade finanziell überhaupt nichts angekommen ist, zeigt die Tatsache, dass der Städte- und Gemeindebund nun eine Verfassungsklage gegen das Land NRW einreichen will. Das Kompromissangebot zur Kostenbeteiligung an der Inklusion ist als nicht ausreichend abgelehnt worden“, weiß Justine Grollmann zu berichten.


„Wir müssen dafür Sorge tragen, dass jeder Mensch unabhängig seiner Fähigkeiten oder Beeinträchtigungen gleiche Wertsschätzung als Teil eines solidarischen Gemeinwesens verdient. Ungeachtet individueller Unterschiede wie Alter, Ethnie, Geschlecht oder Behinderung ist jeder willkommen“, so Justine Grollmann.


Die CDU will auch in der Zukunft das Ziel der Verwirklichung einer inklusiven Gesellschaft nicht aus den Augen verlieren. Wir dürfen nicht nur über die Menschen mit Beeinträchtigung reden, sondern müssen mit Ihnen auf Augenhöhe diskutieren. Zusammenarbeit und Vernetzung sind wichtige Bausteine, die im Sinne der betroffenen Menschen immer zu berücksichtigen sind, fordert die Sozialexpertin Justine Grollmann.


„Denn Inklusion beginnt und endet nicht mit der Schulzeit, sondern bleibt ein Thema aller Lebensphasen.“


 


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