Uwe Waßmann: „Es werden die falschen Maßnahmen ergriffen!“

  Ohne Verwunderung hat die CDU-
  Fraktion zur Kenntnis genommen, dass wie
  in den Medien schon berichtet worden ist,
  nur 19 von 500 Bürgerarbeitern eine neue
  Stelle gefunden haben. Nach Meinung der
  CDU müssen die Förderprogramm und vor
  allem die kommunalen Arbeitsmarktstrategien
  neu überprüft und geändert werden.



Dazu der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Uwe Waßmann:
„Wir müssen uns endlich mit den Dortmunder Wirtschaft an einen Tisch setzen, um zu erfahren, welchen Berufstätigkeiten in der Wirtschaft, im Handel und im Handwerk benötigt werden. Auf diese Bedarfe muss dann zielgerichtet qualifiziert werden. Es kann nicht sein, dass nur kommunale Beschäftigungsprogramme ins Leben gerufen werden, bei denen schon am Anfang zu erkennen ist, dass die betroffenen Menschen keine Chance haben, auf dem ersten Arbeitsmarkt erfolgreich eine Festanstellung zu finden.“


Für die CDU ist es daher besonders wichtig zu erfahren, welche Arbeitskräfte benötigt werden, um gezielte Qualifizierung vornehmen zu können. „Beschäftigung ohne Mehrwert für die Gesellschaft sehen wir kritisch. Das führt zu einem öffentlich bezahlten dritten Arbeitsmarkt und den lehnen wir ab. Man muss in Dortmund die Frage stellen, warum entgegen anderer Städte die Langzeitarbeitslosigkeit trotz hoher Aufwendungen seit 2010 steigt? Vielleicht machen wir in Dortmund ja auch etwas verkehrt“, fordert Waßmann eine offene Diskussion über die Dortmunder Situation.


„Wir wollen das Ziel verfolgen, dass nicht nur 3,8 % der Bürgerarbeiter einen Nachfolgejob finden, sondern mindestens 25%. Dafür müssen allerdings alle geförderten Maßnahmen auf den Prüfstand und hinterfragt werden“, so Waßmann.


Als ersten Schritt schlägt Waßmann daher eine Arbeitsmarktkonferenz mit der Wirtschaft, dem Handel und dem Handwerk vor.
„Wir brauchen Flächenentwicklung für mehr Blaumannarbeitsplätze und massive Optimierung der Qualifizierungsmaßnahmen. Dann bekommen viele Menschen auch bessere Perspektiven am Arbeitsmarkt“, fordert Waßmann abschließend.


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