Wo stehen wir?
Die B1 ist – auch – eine innerstädtische Erschließungsstraße. Die Wohnhäuser reichen bis an die B1 und zwar sowohl östlich als auch westlich der Kreuzung Märkische Straße. Die B1 ist auch Schulweg. Es gibt im unmittelbaren „Hinterland“  Schulen, Kindergärten  und Jugendeinrichtungen (etwa der Heliand-Kindergarten an der Ecke B1/Obere Brinkstraße oder das „Heim für Jugendliche“ Ecke B1/Bonifatiusstraße).

Das Verkehrsaufkommen auf der B1 ist immer weiter angestiegen. Lärm- und Feinstaubbelastungen werden jetzt durch die Grenzwertüberschreitungen für Stickstoffdioxide getoppt. Diese Werte sind als gesundheitsgefährdend eingestuft.

Die B1 droht faktisch zur Autobahn zu werden und die Stadt in eine Süd- und eine Nordstadt zu zerteilen.

Was ist zu tun?
Um das zu verhindern, hat die Dortmunder CDU – und zwar in der Gesamtstadt und nicht nur in In-Ost – die Untertunnelung der B1 gefordert: Durchgangsverkehre sollen in den Tunnel, um die oberirdische Straße zurück zu gewinnen  als stadtteilverbindende Straße. Wenn wir schon den Tunnel in nächster Zeit nicht umsetzen können, dann wenigstens ein LKW-Durchfahrverbot.

Bei einem LKW-Durchfahrverbot werden die LKW auf den Autobahnring um Dortmund herum abgeleitet. Autobahnen sind genau zu diesem Zweck gebaut worden. Sie sollen Autos aus den Wohnbereichen heraushalten und innerstädtische Straßen entlasten, nicht etwa umgekehrt.

Wir sind als Politik insbesondere auch mit Blick auf die festgestellten Gesundheitsgefährdungen durch Lärm und insbesondere die Stickstoffdioxidbelastung in der Pflicht, zumindest den Versuch einer Verbesserung der Situation zu starten. Wenn der Versuch gelingt, haben wir vielen Menschen geholfen; wenn er misslingt, wissen wir, dass wir andere Wege beschreiten müssen.


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