Sascha Mader: „Kostenexplosion immer abenteuerlicher“


  Die CDU-Ratsfraktion bekräftigt ihr „Nein“
  zum Radschnellweg Ruhr. Die heute vom
  Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) vorgestellte
  Machbarkeitsstudie sei zu dem Ergebnis
  gekommen,dass die „Fahrradautobahn“ von
  Duisburg nach Hamm nunmehr nicht „nur“
  110 Millionen, sondern satte 183,7 Mio. Euro
  kosten werde. „Eine abenteuerliche 
  Kostenexplosion, die wir auf keinen Fall
mitmachen“, so der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Sascha Mader.



Die CDU-Ratsfraktion bekräftigt ihr „Nein“ zum Radschnellweg Ruhr. Die heute vom Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) vorgestellte Machbarkeitsstudie sei zu dem Ergebnis gekommen, dass die „Fahrradautobahn“ von Duisburg nach Hamm nunmehr nicht „nur“ 110 Millionen, sondern satte 183,7 Mio. Euro kosten werde. „Eine abenteuerliche Kostenexplosion, die wir auf keinen Fall mitmachen“, so der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Sascha Mader.


Die Konzentration von fast 200 Millionen Euro auf ein persönliches Prestigeprojekt einiger weniger Vertreter der Region, hier in erster Linie des grünen RVR-Planungsdezernenten Martin Tönnes, sowie der rot-grünen Landesregierung lehnt die CDU-Ratsfraktion Dortmund nach wie vor ab, so Mader weiter.


Allein die Grundannahme, mit einer Fahrrad-Autobahn könnte man die B1/A40 merklich entlasten und Berufspendler vom Auto auf das Rad verlagern, sei nach Meinung der CDU-Fraktion an der Realität vorbeigeplant. Gerade in kalten, nassen und dunklen Wintermonaten wird sich außer wenigen Idealisten wohl kaum jemand dazu bewegen lassen, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen. „Die Entlastungseffekte für B1 und A40 werden kaum spürbar sein“, sagt Mader.


Bezüglich der Streckenführung auf Dortmunder Stadtgebiet mache die vertiefende Machbarkeitsstudie des RVR weiter „abenteuerliche“ Vorschläge. Schon jetzt sei es gerade im dicht besiedelten Kreuzviertel kaum möglich, in den Abendstunden einen freien Parkplatz zu finden. „Wenn jetzt die Große Heimstraße sowie der Neue Graben zu sogenannten Fahrradstraßen umgebaut werden, wird sich die Situation dramatisch verschärfen“, prophezeit Mader schon jetzt einen Protest der Anwohnerinnen und Anwohner sowie der Gewerbetreibenden vor Ort.


Die Position der CDU-Fraktion Dortmund bleibt zusammengefasst unverändert: „Nein“ zur Fahrradautobahn, „Ja“ zu Lückenschlüssen und Verbesserungen im bestehenden Radnetz.


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