Sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender,

der Dortmunder Stadtteil Marten und hier insbesondere die Bewohnerinnen und Bewohner der Diedrichstraße wurden am 12. Juli 2014 erneut von einem Starkregenereignis überrascht, wobei erneut erhebliche Schäden und Folgen für die Anwohner durch die strömenden Wassermassen entstanden sind.

Bereits am 26. Juli 2008 war Marten ebenfalls betroffen von einer Sturzflut. Seinerzeit wurde von der Emschergenossenschaft ein Gutachten in Auftrag gegeben, welches die Gründe für das damalige Extremereignis untersucht hat. Vor diesem Hintergrund bittet die CDU-Fraktion im Ausschuss für Bauen, Verkehr und Grün die Verwaltung sowie die Emschergenossenschaft um die schriftliche Beantwortung folgender Fragen:

  1. Welche technischen, strukturellen sowie organisatorischen Maßnahmen zum Hochwasserschutz sind als Handlungsempfehlung des Gutachtens bisher umgesetzt? Welche Maßnahmen sind bisher nicht umgesetzt? Was sind die Gründe hierfür?
  2. Welche zeitliche Perspektive zeichnet sich ab, bis das Regenrückhaltebecken des Schmechtingbachs in Marten seinen Endausbauzustand / seine Fertigstellung erreicht hat?
  3. Gibt es Hinweise darauf, dass Bauschuttablagerungen am Unterlauf des Schmechtingbachs zu Bodenverdichtungen geführt haben, die dazu führten, dass die Versickerung des Regenwassers somit erschwert wurde?
  4. Gibt es eventuell einen Zusammenhang zwischen den Brückenbauarbeiten an der Martener Straße über den Schmechtingbach und dem Hochwasserereignis? Wurde der Durchlauf des Baches unterhalb der neuen Brücke zu gering dimensioniert?

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