Justine Grollmann: „Krankenversicherungen zahlen einen Ausgleich“


 Wie die sozialpolitische Sprecherin der 
 CDU-Fraktion, Justine  Grollmann, 
 berichten kann, erhalten die Hebammen – auch 
 in Dortmund – finanzielle Unterstützung durch 
 die Krankenkassen. Ab dem Sommer
 2015 haben freiberuflich tätige Hebammen in
 Deutschland keine Haftpflichtversicherung mehr.
 Für die Hebammen bedeutet dies das berufliche Aus, denn ohne Versicherung dürfen sie nicht arbeiten. Die Hebammenverbände fordern gemeinsam eine politische Lösung des Problems.



Dazu Justine Grollmann:
„Wir aus Regierungskreisen in Berlin verlautet, zahlen die Krankenkassen den freiberuflichen Hebammen bis zum Sommer 2015 insgesamt 2,6 Millionen Euro zusätzlich, um einen Ausgleich für die gestiegenen Versicherungsprämien zu schaffen. Zusätzlich sind der Spitzenverband Bund der Krankenkassen und die Hebammenverbände bereits dazu verpflichtet worden, dass Hebammen bereits für die Zeit ab Juli 2014 einen befristeten Vergütungszuschlag auf bestimmte Abrechnungspositionen erhalten.“


In den vergangenen Jahren sind immer mehr Hebammen aus dem Beruf und insbesondere aus der Geburtshilfe ausgestiegen, da die Haftpflichtprämien überproportional stark gestiegen sind. Für freiberuflich in der Geburtshilfe tätige Hebammen hat sich die Prämie in den letzten zehn Jahren trotz abnehmender Schadenszahlen verzehnfacht bei weiterhin niedriger Vergütung. Die Kostenexplosion der Haftpflichtprämie wird auch durch die Beteiligung der Krankenkassen nicht vollständig für jede Hebamme ausgeglichen.


„Wir werden uns auf Bundesebene dafür einsetzen, dass eine Einigung zwischen Hebammen und Krankenkassen vorangetrieben wird und es ab Sommer 2015 zu einer trägfähigen Lösung kommt. Wir wollen, dass es auch in Dortmund zu keinem Engpass bei den Hebammen kommt und die flächendeckende Versorgung von Schwangeren gewährleistet bleiben kann“,
so die CDU-Ratsfrau Justine Grollmann.


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