Uwe Waßmann: „CDU versteht die Aufregung nicht.“


  Wie in den Medien berichtet, hat der Investor
  NCC Deutschland GmbH das Grundstück des
  ehemaligen Straßenbahn-Depots von den
  Dortmunder Stadtwerken (DSW21) erworben,
  um dort frei finanzierte  Mietwohnungen zu
  errichten.
  Dazu der wohnungspolitische Sprecher
  der CDU-Fraktion, Uwe Waßmann:
  „Die CDU kann die Aufregung des Mietervereins hierbei nicht verstehen. Es gibt bezüglich dieser Fläche keinen Ratsbeschluss, der NCC Deutschland dazu verpflichten würde, 25 Prozent der Wohnungen nach den Vorgaben der sozialen Wohnraumförderung zu errichten.



Für die CDU-Fraktion ist es nicht zielführend, für Investoren eine Knebelung durch eine 25-Prozent-Regelung für den sozialen Wohnraum bei der Entwicklung von neuen Wohnbaugebieten einzuführen, sondern für alle Segmente des Wohnungsmarktes in Dortmund eine ausreichende Versorgung sicherzustellen. Da es u. a. die momentan niedrigen Zinsen ermöglichen, frei finanzierten Wohnraum zu gleichen Bedingungen wie sozialen Wohnraum zu errichten, ist die Schaffung von sozialem Wohnraum für Investoren derzeit wenig attraktiv. Auch ist es aufgrund der derzeit am Markt herrschenden Bedingungen darüber hinaus möglich, attraktiven Mietwohnungsneubau zu entsprechend günstigen Mieten anzubieten, so dass dieser auch mit Durchschnittseinkommen bezogen werden kann, erklärt CDU-Ratsmitglied Uwe Waßmann.


Auch relativiert Uwe Waßmann die Aussagen des städtischen Wohnungsamtes.
„Betrachtet man den aktuellen Wohnungsmarktbericht der Stadt Dortmund, so lässt sich feststellen, dass der Wohnungsmarkt in Dortmund zurzeit relativ entspannt ist. Sogar die Technische Universität Dortmund wird mit den Worten zitiert: „Nach Einschätzungen der Studierendenvertretung der TU ist in Dortmund keine spürbare Wohnungsnot für Studentinnen und Studenten zu beobachten. Hier grenzt sich Dortmund von anderen Universitätsstädten wie Köln oder Münster ab, da hier auf Grund des tendenziell ausgeglichenen Wohnungsmarktes mit einem moderaten Mietniveau günstige Rahmenbedingungen für wohnungssuchende Studierende bestehen, obwohl die Anzahl der Studenten in Dortmund einen neuen Höchststand erreicht hat“, so der Fachsprecher Uwe Waßmann abschließend.


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