Brechten. Seit einem Jahr ist Steffen Kanitz Bundestagsabgeordneter. Über seine Arbeit in Berlin sprach der Kreisvorsitzende der CDU bei der Ortsunion Brechten. Der 30-Jährige ist stellvertretender Vorsitzender der Jungengruppe, stellvertretendes Mitglied im Wirtschaftsausschuss und als Mitglied im Umweltausschuss zuständig für die Energiepolitik. In der Endlagerkommission ist Kanitz mit der wichtigen Aufgabe betraut, ein Endlager für Atommüll zu finden, das eine Million Jahre sicher ist.

Trotz seiner vielfältigen Aufgaben nimmt der Vater einer fünf Monate alten Tochter regelmäßig und gerne Termine an der Basis wahr, denn „in Berlin lebt und arbeitet man wie unter einer Käseglocke“, berichtete er. „Es ist wichtig, immer wieder in den Wahlkreis zurückzukommen und mit den Menschen vor Ort zu reden. Auch wenn es schwer ist, in Berlin Gehör zu finden, wenn es beispielsweise um das regionale Thema Armutszuwanderung oder B1-Untertunnelung geht.“

Kanitz stellte sich in Brechten vielen Fragen nach der Rente für kommende Generationen, nach dem ausgeglichenen Bundeshaushalt und der Frage, ob der Bund die Probleme des Ruhrgebiets vernachlässige.  Letzteres verneinte der Referent. Berlin entlaste beispielsweise Dortmund um 100 Millionen Euro, trotzdem sei die Stadt nicht schuldenfrei.

Doch nicht nur die Bundespolitik stand an dem Abend auf dem Programm. Der Plan, möglicherweise Windkrafträder in der Brechtener Niederung zu bauen, hat hier bereits die rührige Bürgerinitiative auf den Plan gerufen. Dazu der Bundestagsabgeordnete: „Die Idee ist schon aus volkswirtschaftlichen Gründen unsinnig. Es gibt in NRW zu wenig Wind. Wir müssen uns auf windstarke Gebiete fokussieren.“


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