Antrag zur Sitzung der Bezirksvertretung
Dortmund-Hörde am 17. März 2015

TOP:    Verkehrsführung (B54) im Bereich Wellinghofen / Hacheney

Sehr geehrter Herr Hillgeris,

die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Hörde bittet darum, dass die Bezirksvertretung Dortmund-Hörde folgendes beschließen möge:

Beschluss:
Die Bezirksvertretung Hörde fordert die Verwaltung auf, sich unverzüglich mit Straßen.NRW ins Benehmen zu setzen und darauf hinzuwirken, dass die Verkehrsanbindung der Stadtteile Wellinghofen und Hacheney an die B 54 durch Bau einer neuen Anschlussstelle auf Höhe des Geländes der ehemaligen Zeche Crone zwischen Zillestraße und Hacheneyer Straße / Hacheneyer Kirchweg schnellstmöglich auf einen zeitgemäßen anwohnerverträglichen und verkehrsgerechten Stand gebracht wird, der es ermöglicht, die für die Anwohner unzumutbare Situation an der provisorischen Behelfsausfahrt Hacheney und die problematische Verkehrssituation an der Ausfahrt Holtbrügge zu beenden.

Begründung:
Die Verkehrssituation im Norden von Wellinghofen und in Hacheney ist schon jetzt für die Anwohner problematisch und droht sich bei einem zunehmenden Ausbau der gewerblichen Nutzung des Geländes der ehemaligen Zeche Crone weiter zu verschlechtern. Mehrere Faktoren machen eine zeitnahe Neugestaltung der Verkehrsanbindung der Stadtteile Wellinghofen und Hacheney an die B 54 unumgänglich:

  1. Mit Errichtung des Baumarktes und der Tankstelle auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Crone hat der Verkehr auf der Zillestraße und den B 54-Ausfahrten in Hacheney und an der Holtbrügge stark zugenommen. In Stoßzeiten kommt es zu erheblichem Rückstau.
  2. Bei einer Bebauung des Geländes der ehemaligen Zeche Crone mit weiteren Gewerbebetrieben wird zusätzlicher Verkehr in erheblichem Umfang erzeugt. Die ursprüngliche Planung (Wohnbebauung) war darauf nicht ausgerichtet. Die Verkehrssituation an der B 54-Ausfahrt Holtbrügge ist insbesondere auf der östlichen Seite problematisch. Hier ist es zu bestimmten Zeiten fast unmöglich, nach links Richtung Zillestraße abzubiegen, worauf PKW- und LKW-Fahrer nicht selten mit ersatzweisem Rechtsabbiegen mit den entsprechenden Folgen für die Verkehrsdichte und Verkehrssicherheit reagieren.
  3. Die Situation an der Behelfsausfahrt der B 54 in Hacheney ist seit Jahren als höchst problematisch bekannt. Weder Straßenbreite noch Kurvenradius entsprechen einem zeitgemäßen Ausbau. Mit der Nutzung des ehemaligen Schulgeländes in der Glückaufsegenstraße als Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber hat sich die Verkehrslage noch einmal verschlechtert.
  4. Zudem wurde den Anwohnern in Hacheney seit Errichtung der provisorischen B 54-Ausfahrt regelmäßig versprochen, dass eine Verstetigung dieser Verkehrsführung nicht intendiert sei. Die Nutzungspraxis widerspricht dieser Aussage und macht Politik unglaubwürdig.
  5. Für den Neubau einer Anschlussstelle auf Höhe des Geländes der ehemaligen Zeche Crone zwischen Zillestraße und Hacheneyer Straße / Hacheneyer Kirchweg werden seit Jahren durch die Stadt Dortmund Flächen vorgehalten. Zudem existieren dazu schon detaillierte Pläne. Dies macht eine zeitnahe Baumaßnahme möglich, wenn die Verwaltung entsprechend auf Straßen.NRW einwirkt.

Verantwortlich: