CDU fordert endlich eine Lösung


 Im September letzten Jahres hatte die
 CDU-Fraktion das Thema „Gabionenwand in
 Brünninghausen“ auf die Tagesordnung des
 Bürgerdienste-Ausschusses setzen lassen, da die
 Wand, über die der Fuß- und Radweg vom
 Rombergpark in Richtung Phoenix-West laufen 
 soll, von Graffitis übersät ist. Der ordnungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Friedrich-Wilhelm Weber, forderte ein umgehendes Handeln, damit dieser Schandfleck nicht noch weitere Sprayer anzieht. Passiert ist seither nichts, aber weitere Sprayer haben sich angezogen gefühlt.



Denn nunmehr sind auf beiden Seiten der B 54 die Gabionenwände beidseitig mit Graffitis auf ganzer Fläche übersäht, inklusive der Brückenpfeiler. Für Weber ein Grund mehr, das Thema erneut aufzunehmen.

 „In der September-Sitzung des Bürgerdienste-Ausschusses im letzten Jahr wurde seitens des Tiefbauamtes mitgeteilt, dass eine Entfernung der Graffiti-Schmierereien zu kostspielig sei, zumal mit einer erneuten Beschmierung im Anschluss an die Reinigung zu rechnen sei. Auch eine von der CDU vorgeschlagene Bepflanzung der Wände käme aus Kostengründen nicht in Frage. Eine dritte Möglichkeit, die Wände zu bemoosen, sollte geprüft und evtl. verfolgt werden. Doch leider ist bis heute – ein halbes Jahr später – noch immer nichts passiert. Außer eben der Tatsache, dass weitere Graffitis hinzu gekommen sind und nunmehr dafür sorgen, dass die bunt und wahllos besprühten Wände für jeden sichtbar sind, der mit dem Auto über die B 54 in die Innenstadt fährt oder sie wieder verlässt“, so Weber.


Weber sieht schnellen Handlungsbedarf. Denn nach wie vor ist er der Meinung, dass es beschämend für die Stadt Dortmund ist, wenn Besucher als Eingangstor zur Stadt eine grob verschmierte Wand – beidseitig – und verschmierte Brückenpfeiler in den schillerndsten Farben vorfinden. Denn gerade Messe-, Konzert- oder Stadionbesucher würden die Zufahrt über die B 54 zur Anreise nutzen.


„Wir können als Stadt nicht immer nur dafür sorgen, dass die Innenstadt in einem einwandfreien Zustand ist, aber für die Beseitigung von „Schmuddelstellen“ in den Stadtbezirken nichts getan wird. Die CDU will in der nächsten Sitzung des Bürgerdienste-Ausschusses am 17. März von der Verwaltung wissen, inwieweit sich Gedanken über eine mögliche Bemoosung gemacht wurde. Sollte dies nicht in Frage kommen, so müssen Alternativen greifen, wie beispielsweise eine Finanzierung zur Wandbepflanzung durch Sponsoren oder die Bezirksvertretung“, so Weber abschließend.


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