Antrag

Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,

die CDU-Fraktion bittet darum, o. g. Tagesordnungspunkt in die Tagesordnung der Bezirksvertretung Innenstadt-West aufzunehmen und zur Beratung und Beschlussfassung zu stellen.

Beschluss:

  1. Die Verwaltung und der Rat der Stadt Dortmund werden aufgefordert, dass Westbad in
    Dorstfeld zu erhalten und zu renovieren.
  2. Sollte dies aus Kostengründen nicht tragbar sein, weil die Renovierungskosten die Neubaukosten
    übersteigen werden, werden die Verwaltung und der Rat der Stadt Dortmund aufgefordert, in unmittelbarer Nähe des jetzigen Standortes einen Neubau zu errichten.
  3. Die Aufgabe des jetzigen Standorts zu Gunsten einer Verlagerung nach Wischlingen wird durch
    die Bezirksvertretung abgelehnt.

Begründung:
Das Westbad in Dorstfeld ist ein lokaler Anker in Dortmund-Dorstfeld. Es ist ein Highlight für Jung und
Alt, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Nutzerzahlen sprechen für sich.
Es ist auch ein architektonisch ansehnliches Gebäude, welches anderorts schon dem Denkmalschutz
unterworfen wäre. Der Erhalt ist daher anzustreben.
Solltes dies unwirtschaftlich sein, ist der Standort (im weiteren Sinne) um jeden Preis zu erhalten. Dies
ist in Wischlingen nicht zu gewährleisten.
Das Westbad kann von Dorstfelder Kinder ohne die Eltern genutzt werden, Wischlingen wäre für die
meisten dieser Nutzer zu weit weg und zudem zu einsam gelegen, um Kinder alleine dorthin gehen zu
lassen.
Der Freizeitaufenthalt ist nur im Westbad möglich. Hier ist ein familienfreundliches Bad gebaut worden,
was allen Anforderungen gerecht wird. In Wischlingen würde ein reines Sportbad entstehen. Der vergleichbare
Freizeitwert müsste durch teure Eintrittskarten im Thermalbad erkauft werden.
Aber selbst der Sportbereich wäre in Wischlingen nicht vergleichbar umzusetzen. Die Wassertiefe von 3,50 m für den DLRG und den ATV wären nicht gewährleistet. Das Bad würde zudem über weniger
Schwimmbahnen verfügen.
Wischlingen wäre auch für die meisten der Dorstfelder Schulen schwerer zu erreichen, was den Schulunterricht negativ beeinflussen würde.
Daher spricht sich die Bezirksvertretung für den Erhalt des jetzigen Standorts aus.


Verantwortlich: