Die CDU-Ratsfraktion zeigt sich besorgt über die Aussage des Geschäftsführers der Dortmunder Wirtschaftsförderung Thomas Westphal, der mittelfristig nach wie vor einen Engpass bei den Gewerbeflächen in Dortmund sieht.

Benedikt Penning, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion sieht dabei unter anderem auch den aktuellen Masterplan Wirtschaftsflächen nahezu als gescheitert an.
„Aus dem Masterplan sind wichtige Vorhaben wie Groppenbruch, Werner Hellweg oder Buddenacker entweder gescheitert, beeinträchtigt oder stecken in der Verwaltung fest. Die jüngste Nachricht der Verwaltung, dass das geplante Gewerbegebiet Werner Hellweg auf Grund der Pläne um das Opel Areal in Bochum vor dem Aus stehe, ist die nächste Hiobsbotschaft. Dass man Teilerfolge auf der Westfalenhütte hat, hebt das mittelfristige Risiko zukünftig mangelnder Gewerbeflächenangebote nicht auf“, so Penning.

Uwe Waßmann, planungspolitischer Sprecher der CDU, erwartet daher, dass bei dem Vorhaben Buddenacker endlich die nötige Energie und Intensität für die Entwicklung eingesetzt wird: „Das ständige Klagen über mangelndes Personal oder Überlastung steht im krassen Gegensatz zu den eigenen Zielen der Verwaltung im Masterplan Wirtschaftsflächen“, so Waßmann.

Letzte Hoffnung setzt die CDU in die Flächen des Kraftwerks Knepper. Jedoch teilte die Verwaltung in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen auch hierzu jüngst mit, dass die Entwicklung noch Jahre dauern könnte.

„Die jetzt dargestellten Erfolge bei der Büroflächenentwicklung hingegen sind durchaus zu begrüßen. Wir brauchen aber dringend mehr Flächenentwicklung für Gewerbe und Industrie, damit wir mit unserer Stadt konkurrenzfähig bleiben und interessant werden für die Ansiedlung von Unternehmen, die Arbeitsplätze mitbringen“ sagt Waßmann.

Die CDU sieht daher auch weiterhin das Projekt newPark als äußerst relevant an und unterstützt jede Form der erfolgreichen Entwicklung. Hierzu werden Penning und Waßmann in der kommenden Woche ein Gespräch mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Josef Hovenjürgen, Aufsichtsratsvorsitzender der newPark Projektgesellschaft mbH, führen.

Unabhängig von den derzeit sehr bedauerlichen Unternehmensentwicklungen sind sich Penning und Waßmann auch bezüglich der Überlegungen einig, die Flächen der HSP Spundwand von Thyssen Krupp eventuell zu erwerben. „Es wäre aus wirtschaftspolitischer und städtebaulicher Sicht sicher fahrlässig, bei diesem Thema nicht einzusteigen“, so beide übereinstimmend abschließend.


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