Großes Erstaunen bei der CDU-Fraktion: Nachdem die Verwaltung noch im Jahr 2008 selbst vorgeschlagen hatte, die „Uni-Südtangente“ dauerhaft an den neuen Straßenzug „Am Gardenkamp / Marie-Curie-Allee“ anzubinden, macht das Tiefbauamt nunmehr einen Rückzieher und schlägt dem Rat vor, auf die Anbindung zu verzichten.

Hierzu Uwe Waßmann, planungspolitscher Sprecher der CDU-Fraktion:
„Das sehen wir anders. Wir wollen, dass die letzten fehlenden 20-30 Meter Straße möglichst schnell gebaut werden, um die Verkehrssituation rund um die Universität weiter zu verbessern.“

In einem Antrag zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen am 04. November 2015 wird die CDU-Ratsfraktion daher beantragen, den sogenannten „Planfall 1“ (das ist die Anbindung der Universitätsstraße an die Marie-Curie-Allee) kurzfristig weiter zu verfolgen, die entsprechenden finanziellen Mittel in die Haushaltsplanung 2016 einzustellen und Vorbereitungen zu treffen, den rechtskräftigen Bebauungsplan Hom 240 „Vogelpothsweg“ dementsprechend zu ändern.

CDU-Planungsexperte Waßmann nennt dazu auch Fakten: So geht bei einer Anbindung die Anzahl der KFZ/24 h auf der Stockumer Straße in Eichlinghofen bis zu 1.150 im Abschnitt zwischen Universitätsstraße bis Gardenkamp zurück. Auch Großbarop würde um fast 400 Fahrzeuge im Bereich der Ostenbergstraße entlastet.

Im Gegenzug würde die bisher nicht sonderlich stark befahrene Straße Am Gardenkamp/Marie-Curie-Allee stärker als bisher genutzt. Die neu ausgebaute Strecke nördlich der Stockumer Straße würde dem Planfall 1 entsprechend rund 1.800 Fahrzeuge (rd. 23 %) mehr aufnehmen.

„Somit werden also Wohngebiete deutlich entlastet und die extra ausgebaute Straße Am Gardenkamp/ Marie-Curie-Allee würde endlich den Verkehr transportieren, den sie auch zu leisten im Stande ist“, so Waßmann abschließend.


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