Uwe Waßmann: „Gesunde Mischung wichtig und richtig!“

 Erfreut zeigt sich die CDU-Ratsfraktion über die jüngsten Äußerungen der Stadtverwaltung hinsichtlich des geplanten Neubaus von 300 Wohnungen pro Jahr.

Wie berichtet, soll der Wohnungsbau nicht nur für Flüchtlinge, sondern eben auch vermehrt für Studenten und Familien mit geringem Einkommen erfolgen.

Hierzu Uwe Waßmann: „Dortmund wird in absehbarer Zeit wieder mehr als 600.000 Einwohner haben und damit im Gegensatz zu den meisten Ruhrgebietskommunen nicht weiter schrumpfen, sondern beachtlich wachsen. Vor dem Hintergrund der Flüchtlingszuströme wird derzeit aber insbesondere von den Dortmunder GRÜNEN einseitig ein gewisser Druck auf die Umsetzung von sozialem Wohnungsbau aufgebaut. So wichtig es ist, dass wir angemessene Unterkünfte für Flüchtlinge schaffen, ist es genau so wichtig und richtig, auf eine stadtweite gesunde Mischung im Bereich der Wohnbebauung zu achten“ äußert sich wohnungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Uwe Waßmann.

Die CDU erinnert daran, dass der Rat der Stadt mit rot/grünen Mehrheit bereits vor einiger Zeit beschlossen hatte, jeden neuen Bebauungsplan mit einer festen Quote von 25% für sozialen Wohnungsbau zu belegen. Waßmann weiter: „Grundsätzlich braucht Dortmund eine derartige Quote aber gar nicht, weil die durchschnittliche Miete von ca. 5,30 € bereits äußerst moderat ist. Die CDU wird deshalb sehr darauf achten, dass die stadteigene Stadtentwicklungsgesellschaft GmbH als Auftragnehmer beim geplanten Neubau von 300 Wohnungen pro Jahr keine Schieflage in der Stadt verursacht.“

Waßmann abschließend: „Es wird sehr wichtig sein, im Stadtgebiet keine Konzentration von Sozialwohnungsbau und neuen Unterkünften für Flüchtlinge zu schaffen. Das wäre für eine stadtweite Integration nachteilig. Wir müssen auch attraktiv bleiben für gut qualifizierte Arbeitnehmer oder Hochschulabsolventen, die in Dortmund ansässig werden wollen. Darum gilt es, auch Wohnraum zu schaffen, der für diesen Personenkreis interessant ist. Der Phoenix-See, das ehemaligen Kasernengelände in Brackel oder die Stadtkrone Ost sind hier herausragende Beispiele. Das bringt Kauf- und Steuerkraft nach Dortmund“.


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