Depenbrock: „Ältere Mitbürger möglichst frühzeitig einweisen“

Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Hörde zeigt sich wenig erfreut über die Entscheidung der Sparkasse Dortmund, die Filialen in Benninghofen, Holzen und Hörde-Süd in sogenannten SB-Standorte umzuwandeln und vermehrt auf Online-Banking zu setzen. Angesichts des hohen wirtschaftlichen Drucks aufgrund der Niedrigzinsphase sei die Entscheidung jedoch nachzuvollziehen, so der Fraktionsvorsitzende der CDU in der Bezirksvertretung Hörde Michael Depenbrock.

Die Dortmunder Volksbank eG hatte bekanntlich aus den gleichen Gründen bereits Ende letzten Jahres angekündigt, die Filialen in Holzen und am Clarenberg aufgeben zu wollen.

„Gerade ältere und nicht so gut situierte Mitbürger haben oftmals nicht die technischen Möglichkeiten, sich mittels Online-Banking von zu Hause aus mit Finanzdienstleistungen zu versorgen – sei es, weil sie wenig technikaffin sind, oder weil sie schlichtweg nicht die finanziellen Möglichkeiten für einen teuren PC oder Laptop haben“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung Hörde Michael Depenbrock.

Von daher erwartet Depenbrock, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Filialen, die zukünftig in reine Selbstbedienungsstandorte ohne Personal umgewandelt werden sollen, dass diese ihre Kunden vermehrt in den Umgang mit den verschiedenen Automaten einweisen. „Nicht jeder Bankkunde ist heute schon 100% fit darin, Kontoauszugsdrucker, Ein- und Auszahlungsautomat sowie Überweisungs- und Dauerauftragsautomat fehlerfrei zu bedienen. Von daher wäre es sehr hilfreich, wenn gerade ältere Menschen hier frühzeitig Unterstützung erhalten“ so Depenbrock weiter.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende ermuntert die Hörder Bürgerinnen und Bürger daher, zusätzliche Angebote wie den Bargeldlieferservice „Geld-Express“ und Beratungsangebote wie „mobil für Sie“ der Sparkasse Dortmund verstärkt zu nutzen.


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