Uwe Waßmann: „Schnellstmöglich Planverfahren für Wohnen einleiten“

 Die CDU-Fraktion begrüßt die Aufgabe der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Hacheney durch das Land zum 30.09.2016 ausdrücklich. „Damit ist endlich eine Entlastung insbesondere für die Anwohnerinnen und Anwohner der Glückaufsegenstraße absehbar“, so der planungspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Uwe Waßmann.

Von Anfang an sei klar gewesen, dass der Standort einer EAE am Ende einer engen Sackgasse in einem gewachsenen Wohnviertel suboptimal ist. Das hohe Verkehrsaufkommen insbesondere auch durch große Busse sowie Spannungen zwischen Flüchtlingen und Anwohnern seien vorprogrammiert gewesen. Insofern hätten die Bewohner der Glückaufsegenstraße jetzt eine Perspektive, dass sich die Situation in ihrem unmittelbaren Wohnumfeld absehbar deutlich entspannt.

Waßmann erwartet jetzt von der Verwaltung, dass das Gelände der ehemaligen Gehörlosenschule zügig überplant und einer höherwertigen Wohnbebauung zugeführt wird. „Dortmund ist eine wachsende Stadt. Bis 2040 ist ein Bevölkerungswachstum um 5,1 % vorhergesagt. In absoluten Zahlen bedeutet dies eine Zunahme der Bevölkerung um über 29.000 Personen auf 605.100 Einwohnerinnen und Einwohner“.

Der Standort Hacheney biete neben der attraktiven Lage am Rombergpark und am Zoo auch eine hervorragende ÖPNV-Anbindung mit der Endhaltestelle der U49 und den Buslinien 438, 443 und 447. „Wir meinen, das Gelände ist ein Filetgrundstück, das eine hohe Nachfrage erzeugen wird und schnell vermarktet werden kann“, so Waßmann.

Bis das Gelände jedoch in die Vermarktung gehen kann, sollten die Gebäude als Flüchtlingsunterkunft für dauerhaft zugewiesene Flüchtlinge weitergenutzt werden. „Die Gebäudesubstanz ist relativ gut, es ist einiges an Geld in den Umbau der ehemaligen Schule geflossen. Es ist also sinnvoll, den Standort für einen überschaubaren Zeitraum von vielleicht zwei, drei Jahren als Sammelunterkunft weiter zu nutzen, bis das notwendige Planverfahren für höherwertiges Wohnen abgeschlossen ist“, so Waßmann abschließend.


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