Antrag zu TOP 11.5 zur Sitzung der Bezirksvertretung Dortmund Eving am 06.07.16

Verlegung des Evinger Wochenmarkt zum Standort „Evinger Platz“ für eine Probezeit von 1 Jahr verbunden mit einer grundsätzlichen Organisationsoptimierung bei der Durchführung des Marktes

Sehr geehrter Herr Stens,

die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Dortmund-Eving bittet darum, folgenden Antrag zum Tagesordnungspunkt 11.5 der Sitzung der Bezirksvertretung am 06.07.16 aufzunehmen und zur Beratung und Beschlussfassung zu stellen.

Die Bezirksvertretung möge beschließen:
Verbunden mit einer konzeptionellen Überarbeitung wird angeregt, den Evinger Wochenmarkt für eine Probezeit von 1 Jahr an den Standort in die Evinger Mitte auf den „Evinger Platz“ zu verlegen.
Unabhängig vom Standort wird zur Steigerung der Attraktivität empfohlen, eine fachkundige Organisationsoptimierung des Evinger Wochenmarktes durchzuführen.

Diese sollte beinhalten:

  • geordneter Aufbau der Stände, u.a. durchgängiger Laufweg vorbei an allen Anbietern
  • Konzept zur Anordung der verschiedenen Angebote zueinander
  • Einhaltung der Durchgangsbreiten und angemessene Breite der Fluchtwege
  • Vermeidung von Stolperfallen, z.B. Abdeckung von Schläuchen
  • integrierte Freiflächen bei der Standaufstellung als „kommunikative Verweilzonen“
  • fachkundige Begleitung der gesamten Öffnungszeit durch einen ausgebildeten Marktmeister
  • Kontrolle der Marktbestücker bezüglich Einhaltung der rechtlichen Vorgaben

Begründung:
Der Evinger Wochenmarkt am Standort Deutsche Str./Bayrische Str. in der derzeitigen Umsetzung
wird sowohl von den Bürgern/innen als auch von den Marktbestückern nicht mehr angenommen.
Da laut Stadt eine Belebung vor Ort kaum möglich ist, bietet sich eine Verlegung in die Evinger
Mitte an, um mögliche Standortfaktoren als Ursache zu ermitteln. Der Evinger Platz ist mit not-
wendigen Strom- und Wasseranschlüssen ausgestattet, so dass keine Kosten entstehen werden.

Weiterhin ist unabhängig vom Standort eine grundsätzliche Organisationsverbesserung angesagt.
Die wenigen Stände stehen ungeordnet, teilweise rückseitig aneinander, Tische und Bänke versperren den Durchgang, dicke Schläuche liegen quer umher. Das optische Erscheinungsbild ist wenig anssprechend. Die Funktion als „Ort der Begegnung“ geht verloren. Nach Rücksprache vor Ort und Beschwerden von Marktbestückern und Marktbesuchern hat sich ergeben, dass insbesondere auch organisatorische Mängel in der Durchführung sowie mangelnde Kontrollmechanismen mit ursächlich sein könnten für den Rückgang des beidseitigen Interesses. Die vorgeschlagenen Anregungen lassen sich kostenneutral und zeitnah umsetzen.

Eine grundlegenden Neuausrichtung des Produktes „Wochenmarkt“ unter Einbezug der Marktbestücker und der Besucher/innen erscheint sinnvoll, da die Annahme des Angebotes stark von „Mundpropaganda“ lebt. Die dargelegten Vorschläge können aber ohne viel Aufwand als 1. Schritt zu einer anzustrebenden Belebung des Evinger Wochenmarktes getestet werden.
Erst wenn die dargestellten Anregungen ohne Erfolg bleiben, ist eine Umgestaltung der Örtlichkeit um den derzeitigen Marktlatz an der Bayrischen Straße und Umgebung (siehe Antrag unter TOP 11.5) als weitere, kostenverursachende Maßnahme zu prüfen.


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