Beim Bummeln in der City sind Hundekot, ausgespuckte Kaugummi und achtlos weggeworfene Zigarettenkippen auf den neu gepflasterten Flächen von Osten- und Westenhellweg, Klepping- und Brückstraße ein großes Ärgernis für die Mitglieder der CDU-Fraktion im Ausschuss für Bürgerdienste und öffentliche Ordnung. Dazu fände man an vielen Hauswänden und Parkbänken neben Graffiti-Schmierereien auch massenhaft alle möglichen Aufkleber, die das Stadtbild verschandeln. Friedrich-Wilhelm Weber, ordnungspolitischer Sprecher der CDU und Christiane Krause, Vorsitzende des Ausschusses, sehen die Stadt in der Pflicht, der Verdreckung entgegenzuwirken. Ein erster Schritt dazu sei dafür die stärkere Beachtung und Nutzung des bereits bestehenden Bußgeldkatalogs für „Umweltsünden“.

„Wenn Menschen durch die Innenstadt schlendern, sollte ihr Weg nicht in den Hundekot oder in ein ausgespucktes Kaugummi führen“, wünschen sich Krause und Weber. „Leider gibt es immer Leute, denen es anscheinend egal ist, dass sie ihre Umwelt durch achtlos weggeworfenen Müll immer mehr verdrecken und Mitbürgern zumuten, mit diesem Dreck zu leben. Auch ist zu beobachten, dass immer mehr Zigarettenkippen auf dem Gehweg vorzufinden sind. Rauchen und die Kippe achtlos auf den Boden oder aber auch aus dem Auto werfen – manche Leute haben dabei gar kein Unrechtsbewusstsein. Deshalb muss der Bußgeldkatalog für solche Vergehen konsequenter angewendet werden. Wenn es dem Geldbeutel „weh tut“, setzt sicher auch ein Lerneffekt ein.“

Krause macht auf die verdreckten Stellen am Platz von Leeds aufmerksam und den mittlerweile mal wieder beschmierten Brunnen auf dem Hansaplatz.

„Geht man über den Platz von Leeds bzw. von der Kampstraße in Richtung Pylon, sieht man sofort die stark verdreckten und beklebten Säulen an den Arkaden des Eckhauses. Auch die Steinbänke, auf denen Passanten verweilen sollen, sind beschmiert. An etlichen Hauswänden sind hässliche Graffiti zu sehen. Das ist sehr ärgerlich, da gerade der Platz von Leeds schon immer mit einem „Schmuddelimage“ zu kämpfen hatte. Ich würde mir wünschen, dass gerade in solchen Bereichen die Stadt schneller Schmierereien und Graffiti entfernt bzw. sich mit den Hausbesitzern in Verbindung setzt, damit diese die Fassaden reinigen. Zumal der Platz unmittelbar an den „Boulevard Kampstraße“ anschließt. Und auch der Brunnen auf dem Hansaplatz, der gerade an warmen Tagen zum Verweilen einladen soll, ist wieder beidseitig beschmiert und bedarf dringend einer Reinigung.“

Weber kündigt zur nächsten Ausschuss-Sitzung im September einen Prüfauftrag in Bezug auf Graffiti-Entfernung an. „Denn“ – so Weber – „nur wenn Graffiti und andere Schmierereien immer wieder schnell entfernt werden, verlieren die Sprayer die Lust und es bleibt auch sauber. DSW21 ist dabei ein gutes Beispiel. In den U-Bahn-Stationen und an den Bahnen werden Schmierereien immer umgehend entfernt. So fühlen sich auch die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt wohl. Das muss stadtweit das Ziel sein.“


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