Die Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis90/Die Grünen, sowie die Einzelmitglieder von Die Linke und der BürgerListe Dortmund in der Bezirksvertretung Aplerbeck bitten darum den folgenden Tagesordnungspunkt in die Tagesordnung der Bezirksvertretungssitzung am
08.11.2016 aufzunehmen und der Bezirksvertretung zum Beschluss vorzulegen:

Fläche zwischen Benediktinerstraße und Mountainbike-Strecke

Die Bezirksvertretung Aplerbeck bittet die Verwaltung die Fläche zwischen der Benediktinerstraße und der Mountainbike-Strecke gemeinsam mit der Fläche zwischen der Benediktinerstraße und dem Grundstück der Verkehrswacht zu überplanen.
Bereits vor einigen Jahren gab es Ideen für die Nutzung der genannten Flächen. Dabei wurde über die Errichtung eines Verkehrsübungsplatzes und eine Kooperation mit der Verkehrswacht nachgedacht. Leider wurden die damaligen Planungen, die sich noch im Anfangsstadium befanden, nicht weiter verfolgt.

In ihrer jetzigen Form sind die Flächen optisch nicht sehr ansprechend. Die Fläche zwischen Benediktinerstraße und Mountainbike-Strecke ist teilweise schlecht einzusehen und erschwert so die soziale Kontrolle in diesem Bereich. Es ist letztlich nur eine Frage der Zeit, bis diese
Fläche zur Entsorgung von (Sperr-)Müll genutzt wird.
Gleichzeitig leisten der ASC 09 und insbesondere die Mountainbike-Abteilung des ASC 09 auf der Mountainbike-Strecke herausragende Arbeit. In den vergangenen Monaten und Jahren wurden hier durch viel Eigenarbeit immer wieder Verbesserungen, Ausbesserungen und die Errichtung neuer Elemente an der Mountainbike-Strecke durchgeführt.

Eine Überplanung der Fläche sollte mehrere Aspekte berücksichtigen. Erstens soll die Nutzung der angrenzenden Mountainbike-Strecke berücksichtigt werden. Ein fließender Übergang der überplanten Flächen zur Mountainbike-Strecke soll ein gemeinsames Bild zur
Nutzung von Sport- und Freizeitaktivitäten schaffen. Gleichzeitig soll eine solche Begrünung der Fläche erhalten bzw. neu geschaffen werden, so dass die Flächen optisch ihren zukünftigen Zweck als Sport-und Freizeitstätte unterstreichen.

Zweitens, die Überplanung soll integrative und intergenerationelle Elemente beinhalten. Die überplante Fläche soll als Sport- und Freizeitelement für alle Menschen im Stadtteil und Stadtbezirk dienen. Daher sollen insbesondere auch Menschen mit Beeinträchtigung und Seniorinnen und Senioren berücksichtigt werden. Bei der Planung der genannten Flächen sollen diese Aspekte auch unter Berücksichtigung der Fördermöglichkeiten durch Stiftungen, Landes- und Bundesministerien bedacht werden.
Drittens, die Fläche soll Elemente enthalten, die neben Sport- und Freizeitaktivitäten auch die Möglichkeit der Bildungsarbeit für Menschen aller Altersstufen ermöglichen. Damit soll gewährleistet werden, dass die fünf Schulen im direkten Umfeld die Flächen für Outdoor-
Aktivitäten und Unterrichtseinheiten nutzen können. Gleichzeitig soll es auch Institutionen der Erwachsenenbildung (Verkehrswacht, Seniorenbüro, etc.) als Bildungsstätte dienen können. Zusätzlich sollten Institutionen (Vereine, Werbegemeinschaft, Kulturbüro, etc.) auf
den überplanten Flächen Kulturprogramm anbieten können.
Viertens, die Verkehrswacht Dortmund soll in den Planungsprozess einbezogen werden.
Bereits bei den Überlegungen zur Nutzung der Flächen vor einigen Jahren war die Verkehrswacht ein konstruktiver Partner und Ideengeber. Zusätzlich hat die Verkehrswacht bereits signalisiert auch bei der Unterhaltung der überplanten Flächen mithelfen zu wollen. Im
Gegenzug sollte die Verkehrswacht dann auch bei den Planungen und später bei einer potentiellen Umsetzung eingebunden werden.
Nach ersten Gesprächen mit der Verkehrswacht Dortmund und dem Verein zur Förderung der Kinder- und Jugendbelange und zur Entlastung der ohnehin sehr beanspruchten Grünflächenplanung sollte der erste Entwurf der Verkehrswacht als erste Diskussionsgrundlage verwendet werden. Auf dieser Basis sollte die Planung vom Jugendamt gemeinsam mit den genannten Kooperationspartnern durchgeführt werden.


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