Depenbrock: „Kommunikation mit Hördern wird vermisst!“

Die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Hörde zeigt sich sehr überrascht, dass ein SPD-Landesminister plötzlich über die Medien verbreitet, dass Hörde einen neuen innovativen Treffpunkt für Jugendliche auf dem Phoenix-West-Gelände bekommen soll.

„Wir sind über diese Vorgehensweise schon sehr überrascht, zumal weder die Bezirksvertretung Hörde noch die Jugendlichen selbst im Vorfeld unterrichtet bzw. informiert oder gar zu ihrer Meinung gefragt worden sind“, so der Vorsitzende der CDU-Fraktion Hörde, Michael Depenbrock.
Auch ist Michael Depenbrock über das Zustandekommen eines solchen Vorgehens sehr verwundert. Durch Recherchen ist jetzt erst der CDU bekannt geworden, dass vom Land schon im September 2016 ein zusätzliches Infrastrukturprogramm in Höhe von 25 Millionen Euro bewilligt worden ist.

„Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt Städte und Gemeinden dabei, bauliche Investitionen in Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf vor allem für die Zielgruppe Kinder und Jugendliche durchzuführen“, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Bauministerium des Landes NRW.

Irritierend ist für die CDU Hörde allerdings die Tatsache, dass sich interessierte Kommunen und Gemeinden, Initiativen, Wohlfahrtsverbände und Fördervereine mit Projektvorschlägen nur bis zum 28. Oktober 2016 hätten bewerben können.

„Leider sind wir in den Kommunen bzw. Bezirksvertretungen über so ein zusätzliches Programm nicht informiert worden. Dies ist mal wieder typisch für einen SPD-Minister. Während der ganzen Flüchtlingsproblematik wird untergetaucht und vor den Landtagswahlen im Mai 2017 werden jetzt schon Wahlgeschenke verteilt“, erklärt der CDU-Vertreter Depenbrock.

Denn nach Meinung der CDU hätten mit diesen Fördergeldern auch andere, vielleicht sinnvollere und mehr benötigte Maßnahmen für Jugendliche im Stadtbezirk Hörde umgesetzt werden können. Schließlich existiert am Clarenberg in Hörde schon eine große Jugendfreizeitstätte, die auch als „Hot-Spot“ bezeichnet werden kann.
„Hier wäre die richtige Kommunikation mit den betroffenen Akteuren und vor allem den Jugendlichen vor Ort ein guter Weg gewesen, um über einen Treffpunkt für Jugendliche in Hörde zu diskutieren. Vor allem wenn die Vereine und Wohlfahrtsverbände mit ins Boot genommen worden wären“, so Michael Depenbrock abschließend.


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