Antrag der CDU-Fraktion ist abgelehnt worden

In der Sitzung des Schulausschusses am 25.01.2017 ist der Antrag der CDU-Fraktion, dass die Verwaltung der Stadt Dortmund umgehend Gespräche mit der Verwaltung der Stadt Schwerte aufnehmen soll, um eine Beschulungsvereinbarung der beiden Städte bezüglich der Gymnasien der Stadt Schwerte einzugehen, mit den Stimmen der SPD, der Grünen und der FDP/Bürgerliste abgelehnt worden.

„Obwohl die Eltern aus den südlichen Dortmunder Stadtteilen Holzen, Höchsten und Sommerberg der Verwaltung der Stadt Dortmund eine Unterschriftenliste übergeben haben mit der Bitte, eine Beschulungsvereinbarung mit der Stadt Schwerte abzuschließen, ist dieser Elternwille abgelehnt worden“, berichtet die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Dr. Eva-Maria Goll.

„Für viele Schülerinnen und Schüler aus den südlichen Vororten Dortmunds sind die Schwerter Gymnasien besser zu erreichen. Alle Parteien sagen, dass dem Eltern- und Schülerwunsch große Bedeutung beigemessen wird. Jetzt müssen sich die ablehnenden Parteien die Frage gefallen lassen, was ihre Aussagen wert sind, wenn sie anders handeln als reden“, so die CDU-Schulexpertin Dr. Goll.

Die Stadt Dortmund hat auf die Anfrage nach einer Beschulungsvereinbarung durch die Stadt Schwerte im vergangenen Jahr die Bedingung formuliert, darüber nur unter Einbeziehung auch der Schwerter Gesamtschulen zu verhandeln. Dies aber hat Schwerte abgelehnt. „Für uns ist es völlig legitim, eine Vereinbarung nur für die Gymnasien anzustreben, da für die Dortmunder Schülerinnen und Schüler vor allem die Schwerter Gymnasien von Interesse sind“, erklärt die CDU-Sprecherin Dr. Eva-Maria Goll.

Mittlerweile hat die Stadt Schwerte eine Beschulungsvereinbarung mit der Stadt Iserlohn abgeschlossen, um zu gewährleisten, dass die bisherige 3-Zügigkeit an den Schwerter Gymnasien auch zukünftig Bestand hat. Durch diese Vereinbarung mit Iserlohn haben nun die Dortmunder Schülerinnen und Schüler möglicherweise das Nachsehen. Denn die Bewerber um Schulplätze aus Iserlohn werden nun für die Schwerter Gymnasien wie Bewerber aus Schwerte selbst behandelt, so dass bei einem Anmeldeüberhang die Dortmunder Kinder als erstes abgelehnt werden.

„Für uns ist die Ablehnung des CDU-Antrags gerade durch die Stimmen der SPD ein Rätsel. Noch vor 2 Wochen haben SPD-Vertreter aus den südlichen Ortsteilen in der Presse weitere Verhandlungen zur Beschulungsvereinbarung mit Schwerte gefordert und nun haben die SPD-Mitglieder im Schulausschuss diesen Vorschlag abgelehnt“, so Dr. Eva-Maria Goll abschließend.


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