Die CDU in Dortmund nimmt mit größter Verwunderung das plötzliche Engagement der SPD wahr, den Schülerinnen und Schülern im Dortmunder Süden den Besuch Schwerter Gymnasien zu ermöglichen.

In der letzten Sitzung des Schulausschusses haben die Ratsvertreter der SPD einen CDU-Antrag, weitere Verhandlungen mit der Stadt Schwerte aufzunehmen, dezidiert abgelehnt.

Das plötzliche Engagement des Landtagsabgeordneten bzw. der Kandidatin lässt vermuten, dass in der SPD die rechte Hand nicht weiß, was die linke tut. Wofür steht die SPD in der Frage tatsächlich?

Für eine Verständigung mit Schwerte zum Wohle der Dortmunder Schülerinnen und Schüler oder für die im Rat der Stadt deutlich gemachte Haltung, die Schulstruktur- und Grundsatzfragen (Einbeziehung der Gesamtschulen um jeden Preis) höher bewertet als konkrete Problemlösungen?

„Oder wurde der Antrag der CDU etwa aus rein parteitaktischen Erwägungen heraus abgelehnt?“, fragt sich die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Dr. Eva-Maria Goll. Wie auch immer, gerade dieses Thema ist keines, wo sich Verantwortliche in der SPD irgendeines besonderen Engagements rühmen könnte. Es bleibt zu hoffen, dass letztlich in der Sachfrage eine Klärung erfolgt, die dem Wunsch und Bedarf der Eltern und Schüler/Schülerinnen im Dortmunder Süden gerecht wird.


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