Tagesordnungspunkt
Inklusion

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,

die CDU-Fraktion im Schulausschuss bitte zu o. g. Tagesordnungspunkt die Verwaltung um die schriftliche Beantwortung folgender Fragen:

  1. Wie viele Schülerinnen und Schüler (SuS) mit welchem sonderpädagogischen Förderbedarf wechseln zum kommenden Schuljahr auf welche weiterführende Schule? Bitte Angaben nach inzwischen erfolgter Schulplatzvergabe aktualisieren.
  2. Gibt es baurechtliche Normen für spezifische Förderbedarfe, z.B. spezifische Anforderungen an Akustik für SuS mit Förderbedarf Hören?
  3. Wie verläuft das Verfahren zur Schulplatzvergabe in Dortmund praktisch: Werden Schulen (nach einem bestimmten z.B. räumlichen Konzept – je Stadtbezirk) sächlich für inklusives Lernen ausgerüstet und SuS bei entsprechendem Elternwunsch dorthin eingeschult, oder werden Schulen bei Elternnachfrage entsprechend überprüft und ggf. dann hinsichtlich eines individuellen Bedarfs ausgestattet?
  4. Wie begründet sich die Aussage, dass „nach aktuellem Stand der Entwicklung“ Schwerpunktschulen von der Verwaltung für nicht notwendig erachtet werden? Der Fachbeirat inklusive schulische Bildung des Schulministeriums schlägt genau dieses (mit Ausnahme des Förderschwerpunktes soziale und emotionale Entwicklung) ausdrücklich vor, um neben dem altersgemäßen Peergroupbezug auch einen behinderungsspezifischen Peergroupbezug zu erreichen und die in zu geringer Zahl vorhandenen Sonderpädagogen in den Regelschulen optimal einsetzen zu können. Auch bauliche Maßnahmen können so sinnvoll fokussiert werden.

Verantwortlich: