Barrenbrügge: „Einzelhändler müssen das Projekt selbst stemmen“

Der Dialog über eine erneute Einrichtung eines „Kinder-Citytreffs“ begleitet der jugendpolitische Sprecher der CDU, Christian Barrenbrügge, nicht nur positiv. Denn – der damalige Kinder-Citytreff war eine Einrichtung, die – im Verhältnis zur Nutzung – enorme Kosten verursacht hatte. „Darüber hinaus hatte sich seinerzeit lediglich ein Einzelhändler gefunden, der den Kinder-Citytreff mit Betreuungsgutscheinen unterstützt hatte“, so Barrenbrügge.

Und Barrenbrügge weiter:
„Der Kinder-Citytreff konnte seinerzeit nie durch eine große Auslastung glänzen. Ganz im Gegenteil – die geringen Besucherzahlen sprachen immer dafür, dass die Einrichtung, die hohe Kosten pro Monat verschlang, nicht wie gewünscht angenommen wurde. Die CDU setzte sich sehr dafür ein, mehr Einzelhändler zu gewinnen, die die Einrichtung unterstützen. Auch die Suche nach einem anderen Ort, wie beispielsweise in der damals neu geplanten Thier-Galerie, war ergebnislos. Dass der Cityring nun erneut einen Anlauf starten möchte, ist ein guter Vorstoß. Denn eine Kinderbetreuung in der Innenstadt für Eltern, die so in Ruhe ein paar Stunden shoppen können, wäre sehr von Vorteil.“

Was die CDU allerdings nicht wieder möchte ist, dass die Stadt selbst wieder der hauptsächliche Kostenträger dieser Einrichtung wird. „Denn – so Barrenbrügge weiter – wenn die Einzelhändler sich einen Kinder-Citytreff wünschen, dann sollten sie auch für den Großteil der Kosten aufkommen. Mich überrascht schon zu lesen, dass seitens eines Stadtvertreters geäußert wird, dass bei entsprechend verfügbaren Flächen sich eine Lösung für einen Betrieb finden ließe. Ein großes Einrichtungshaus im Indupark macht vor, wie Kinderbetreuung in Eigenregie funktionieren kann.“


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