Fröbelschule soll erhalten bleiben

 

Der CDU-Fraktion Dortmund wurde am 22. Juni 2017 eine Unterschriftensammlung von Eltern und Bürgern/innen überreicht, die den Erhalt der Fröbelschule auch weiterhin als Förderschule fordert.

„Wir haben den Beschluss des Rates der Stadt Dortmund vom 29.09.2016,
die Fröbelschule zum 31.07.2017 zu schließen, zwar mitgetragen, hatten
aber aufgrund der damaligen Gesetzeslage, die uns die SPD/Grünen
geführte Landesregierung vorgeschrieben hat, keine andere Wahl.
Wir mussten damals leider mit der Faust in der Tasche diese
Entscheidung mittragen, obwohl wir immer für den Erhalt
von Förderschulen gekämpft haben“, so die schulpolitische
Sprecherin der CDU-Fraktion Dr. Eva-Maria Goll.

 

 
Nun hat sich zum Glück die politische Situation in NRW mit der neu gewählten Landesregierung von CDU und FDP grundlegend geändert.
CDU und FDP haben bei einer Regierungsübernahme in Nordrhein-Westfalen versprochen, unverzüglich die Auflösung von Förderschulen stoppen.

„Noch vor den Sommerferien wird es eine Sofortmaßnahme zum Erhalt
der Förderschulen geben“, teilt der Dortmunder CDU-Bundestagsabgeordnete
Steffen Kanitz mit, der sich gestern bei der Schulleitung zur Situation erkundigte.
„Der Beschluss, Förderschulen zu erhalten, wird schon in der ersten
Kabinettssitzung vor der Sommerpause fallen.
Somit hat die Fröbelschule eine große Chance, doch nicht
geschlossen zu werden“, so Steffen Kanitz MdB.

 

 

Die CDU-Fraktion wird deshalb zum Erhalt der Fröbelschule einen Antrag zur letzten Ratssitzung der Stadt Dortmund vor der Sommerpause einbringen.

„Die neue Landesregierung hat bereits im Wahlkampf ein Moratorium angekündigt, in dem es heißt, dass bis zu einer qualitativen Verbesserung des inklusiven Lernens keine weiteren Förderschulen geschlossen werden sollen, so dass die Schließung der Fröbelschule nicht mehr zwingend ist“, erklärt die CDU-Schulexpertin Dr. Eva-Maria Goll.

Die CDU-Fraktion hofft nun mit den Eltern und der Schulleitung der Fröbelschule „Auf das Wunder von Wambel“.


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