Tagesordnungspunkt
Erhöhung der Jugendlichenquote, die nach der Schule eine Ausbildung beginnen

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,

sowohl der Übergang von Schülerinnen und Schülern (SuS) nach der Sekundarstufe I in die Arbeitswelt, als auch nach der Sek II ist mitunter holprig. Etliche junge SuS gehen lieber weiter zur Schule als sich schon als 16-Jährige in der 10. Jahrgangsstufe für einen Beruf festzulegen. Andere SuS würden gerne eine Ausbildung beginnen, doch scheitern sie oftmals an den formalen Hürden der Arbeitswelt. In der Regel sind 10-Klässler deutlich unter 18 Jahren alt, selbst Abiturienten im G8 sind mit Schulabschluss noch minderjährig und unterliegen so den Einschränkungen des JArbSchG, so dass für den potenziellen Arbeitgeber unattraktive zeitliche Einschränkungen bestehen. Das Fehlen eines Führerscheins, als Minderjährige aber nicht änderbar, ist darüber hinaus auch nachteilig. Beides führt dazu, dass entweder ältere Mitbewerber eingestellt werden oder Stellen unbesetzt bleiben.

In diesem Kontext bittet die CDU-Fraktion um Klärung nachfolgender Frage:

Kann durch gemeinsame Überlegungen und Absprachen der IHK, der Innungen, der Wirtschaftsförderung, des Jobcenters, der Agentur für Arbeit, dem Jugendberufshaus und dem RBB eine Herangehensweise gefunden werden, die es ermöglicht, dass mehr unter 18-jährige und führerscheinloseJugendliche, v.a. nach der 10.Klasse direkt eine Ausbildung beginnen können?


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