Derzeit mit dem Rücken an der Wand stehen die Leiterin der Brechtener Grundschule, Klaudia Godglück und ihre Stellvertreterin Andrea Jütte-Schulten angesichts der steigenden Anmeldezahlen an ihrer Schule. Davon konnte sich die CDU-Fraktion im Schulausschuss des Rates der Stadt Dortmund zusammen mit Bezirksvertretern vor Ort ein Bild machen (s. Foto).

„Wir konnten dieses Jahr zwar noch alle Brechtener Kinder aufnehmen“, so Godglück, doch macht sich die Raumnot bereits jetzt bemerkbar. Bislang konnten alle Probleme an der Evinger Straße mit internen Umstrukturierungen gelöst werden, doch sind diese Möglichkeiten spätestens zum kommenden Schuljahr ausgeschöpft. Auch die „mobilen Raumsysteme“, die der Schule v.a. im Bereich des Offenen Ganztags helfen sollen, können nur kurzfristig eine Lösung sein.

Daher wurde der Schule bereits im letzten Jahr ein Erweiterungsbau in Aussicht gestellt. Die Schulkonferenz hat, um diesen Weg freizumachen, kurzfristig einen Beschluss

herbeigeführt, die beiden Schulgebäude zu Gunsten eines bedarfsgerechten Anbaus zusammenzulegen.

Doch soll es nach ersten Plänen der Stadt bei insgesamt 4 Parallelklassen in Brechten bleiben. Die Schulkonferenz schickte daher die dringende Empfehlung hinterher, den Südstandort trotz Ausbau des Nordstandortes zu erhalten. In der Kritik steht dabei die Berechnungsgrundlage für den Bedarf an Schulplätzen, die der Bezirksvertretung im Dezember mitgeteilt wurde.

„Dass angesichts eines Neubaugebiets, das gerade für junge Familien mit Kindern attraktiv ist, nicht von vorneherein mit einer deutlichen Erhöhung des Platzbedarfs gerechnet wird, ist uns ein Rätsel. Dabei steht der dritte Bauabschnitt in der Brechtener Heide noch bevor“, so die örtliche CDU-Fraktionsvorsitzende Michaela Uhlig. Die Bedarfsgrundlage soll daher im Schulausschuss noch mal kritisch hinterfragt werden. „Eine Fehlplanung wie beim Neubaugebiet Hohenbuschei darf sich hier nicht wiederhole“, stellt die Sprecherin der CDU-Fraktion im Schulausschuss Dr. Eva-Maria Goll klar.


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