CDU-Fraktion wendet sich an die Landesregierung

Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Ulrich Monegel und die schulpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion in Dortmund haben sich schriftlich an das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW gewandt, um neue Möglichkeiten auszuloten, die Beschulung von Dortmunder Schülern an Schwerter Gymnasien möglich zu machen.

Der Abschluss einer förmlichen Beschulungsvereinbarung zwischen beiden Städten war im vergangen Jahr bekanntlich gescheitert.

Im Koalitionsvertrag der Landesregierung ist zu lesen, dass Gymnasien gestärkt werden sollen, und auch, dass der interkommunale Ausgleich bei der Betreuung, Bildung und Erziehung von gemeindefremden Kindern neu geregelt werden soll. „Hierin sehen wir eine neue Chance zur Klärung des Konfliktes zwischen Schwerte und Dortmund“, so die CDU-Schulexpertin Frau Dr. Eva-Maria Goll.

Die CDU-Fraktion möchte mit dem Schreiben nach Düsseldorf ihr Anliegen unterstützen, dass den Dortmunder Schülerinnen und Schülern auch zukünftig Plätze an den Schwerter Gymnasien zu Verfügung gestellt werden können. Jahrelang war es geübte Praxis, dass Kinder v.a. aus dem direkt an Schwerte angrenzenden Dortmunder Süden die Schulen in der Nachbarstadt besuchen. Im Zuge der Veränderung der Schullandschaft in Schwerte ist dies angesichts der Landesvorgaben zur Berechnung möglicher Gesamtmengen von Schulklassen nun zu einem großen Problem geworden.

„Wir verbinden mit unserem Anliegen die Hoffnung, dass mit der neuen Landesregierung eine nachhaltige Lösung gefunden wird, die die jährlich wiederkehrende Problematik im Anmeldeverfahren vermeidet“, erklärt Frau Dr. Goll.

Für die CDU wäre es wünschenswert, wenn Schwerte Dortmunder Schülerinnen und Schüler im Rahmen der vorhandenen räumlichen Kapazitätsgrenzen aufnehmen könnte, ohne die Folgen und Risiken des Rechtsanspruchs tragen zu müssen, die nach heutiger Gesetzeslage mit einer Beschulungsvereinbarung verbunden wären.


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