Tagesordnungspunkt 3.14
Tiefgarage Brüderweg

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die CDU-Fraktion stellt zum Tagesordnungspunkt 3.14, Tiefgarage Brüderweg, der Ratssitzung am 31. Januar 2002 den folgenden Antrag und bittet um Beratung und Beschlussfassung:

Der Rat der Stadt Dortmund beauftragt die Verwaltung den Bau einer Tiefgarage unterhalb der Straßen Brüderweg und Kuckelke zu planen und einen Investor für dieses Projekt zu gewinnen.

Begründung
Der Kern unserer Stadt und seine Wirtschaftskraft und Entwicklung hängen erheblich davon ab, wie gut erreichbar die City mit den verschiedenen Verkehrsträgern ist und wie gut auch die räumliche Verteilung des ruhenden Verkehrs ist.

Das Parkraumangebot innerhalb der Innenstadt ist auch heute noch ungleichmäßig verteilt. Die Zufahrt zu vier der Innenstadtparkhäuser erfolgt über die Hansastraße, so dass sich an diesem Zwangspunkt ein Engpass ergeben muss.

Die Erstellung einer Tiefgarage am Südwall, im direkten Umfeld des renovierten Stadthauses, verbessert diese Situation im südlichen City-Bereich. Für die vom Südosten aus anreisenden Autofahrer wird eine Vereinfachung und Entzerrung des Parksuchverkehrs erfolgen.

Im östlichen Bereich der City, von Reinoldikirche bis hin zum Gerichtsviertel, sind nur Oberflächenparkplätze für den ruhenden Verkehr, verbunden mit den Problemen der zeitlichen Nutzungsbegrenzung und der damit verbundenen Überwachungsproblematik, vorhanden. Hier besteht ein Defizit an Parkraumangebot.

Dieses scheint sich inzwischen auch auf die Ertragskraft und den Einzelhandelsbesatz im Bereich des Ostenhellweges und seiner Nebenstraßen auszuwirken.

Es bietet sich hier – nachdem die Planfeststellung für den Bau der Stadtbahnlinie im Brüderweg abgeschlossen ist – die Möglichkeit an, durch den Bau einer Tiefgarage unterhalb des Brüderweges / Kuckelke eine Ergänzung des Stellplatzangebotes im Innenstadtbereich zu erreichen. Bei einer raschen Prüfung und Investorensuche könnte die Erstellung zeitlich mit dem Weiterbau der Stadtbahn koordiniert werden, um auch die Belastungen der Anwohner und Nutzer der City durch die Bautätigkeit zu begrenzen.


Verantwortlich: