Tagesordnungspunkt 3.2
Metrorapid NRW, 37. Änderung des Gebietsentwicklungsplanes

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die CDU-Fraktion und die SPD-Fraktion stellen zum Tagesordnungspunkt 3.2 der Ratssitzung am 07. März 2002 den folgenden Antrag und bitten um Beratung und Beschlussfassung:

Der Rat der Stadt Dortmund beteiligt sich an der Trassenplanung für den Metrorapid.

Ziel des Rates ist es, einen zusätzlichen Verkehrsweg zu sichern, der dem in Zukunft noch weiter ansteigenden Mobilitätsbedürfnis der Dortmunderinnen und Dortmunder Rechnung trägt und auch der oberzentralen Funktion unserer Stadt entspricht. Die Sicherung einer Trasse, die auch für den Metrorapid geeignet ist, stellt einen hohen Wert dar und wird begrüßt. Über die konkrete Nutzung der Trasse wird gesondert entschieden.

Der Rat der Stadt stimmt der vorgelegten Trassierung zwischen der Stadtgrenze Dortmund/Bochum und dem Hauptbahnhof Dortmund in der Form der Verwaltungsvorlage zu.

Für die östlich des Hauptbahnhofes Dortmund verlaufende Trasse beschließt der Rat die in der Verwaltungsvorlage entworfene Stellungnahme der Stadt zugunsten einer Trasse entlang der projektierten Verkehrsbänder OW III a, L 821 n und L 677n.

Die Stellungnahme erfolgt mit der Maßgabe, dass der Trassenweg jedoch am Flughafen Dortmund endet. Nur dann hat der Fluggast die Chance, den Dortmunder Flughafen ähnlich wie die Flughäfen in Düsseldorf, München oder Frankfurt unmittelbar und schnell im schienengebundenen Schnellverkehr zu erreichen.

Eine Metrorapid-Finanzierung, die zu Lasten der Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs bei den betroffenen Städten entlang der Trasse führt, wird vom Rat der Stadt Dortmund abgelehnt. Besonders die Regionalisierungsmittel, durch die der Umfang der schienengebundenen Verkehrsleistungen geregelt wird, dürfen nicht ausgezehrt werden.


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