Manfred Sauer: Langemeyers „Pleiten, Pech und Pannen“ gehen weiter


 



„Das neue Dortmund ist mal wieder zu langsam“ muss Manfred Sauer, kulturpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion, leider zum erneuten Male feststellen, nachdem sich die Serie von Pleiten, Pech und Pannen bei der Besetzung von Leitungspositionen fortsetzt. Die neueste Hiobsbotschaft: Die Stelle des Leiters des Museums für Naturkunde wird aufgrund des nicht genehmigten Haushaltssicherungskonzeptes nicht wiederbesetzt.


Nach dem Ausscheiden des langjährigen Museumsdirektors Dr. Wolfgang Homann im Dezember 2000 hatte der Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit auf Antrag der CDU-Fraktion am 06.11.2001 beschlossen, die vakante Stelle öffentlich auszuschreiben. Erst auf nochmaliges Nachfassen der CDU-Fraktion im April 2002 ist die Ausschreibung der Leitungsposition erfolgt. Zu spät, wie sich jetzt leider herausstellt.


Manfred Sauer zeigt sich entsetzt über die neuerliche Personalpanne:


„Erst zieht die frisch gewählte Hauptgeschäftsführerin der Klinikum Dortmund gGmbH einen Tag nach ihrer Wahl ihre Bewerbung wieder zurück, jetzt werden bereits zu Gesprächen eingeladene Bewerber für die Stelle des Naturkundemuseumsdirektor mit Hinweis auf die knappen Kassen wieder ausgeladen. Dieser Umgang mit Führungskräften wirft ein schlechtes Licht auf den Arbeitgeber Stadt Dortmund und ist an Peinlichkeiten kaum noch zu überbieten.“


An die Adresse des Kulturdezernenten Jörg Stüdemann richtet Manfred Sauer die Frage, wie es mit der Leitung des für die Stadt Dortmund so bedeutenden Museums weitergehen soll. „Das Museum braucht eine qualifizierte Leitung für eine strukturelle und konzeptionelle Neuausrichtung hinsichtlich Finanzierung und Inhalt, womit wir aber die Qualität der kommisarischen Leitung des Museums durch Dr. Tanke nicht kritisieren wollen. Es ging uns vielmehr darum, eine verantwortungsvolle Persönlichkeit als Ansprechpartner im Naturkundemuseum wieder zu bekommen. Diese Chance ist nun wohl aufgrund der zögerlichen Bearbeitung der Verwaltung vorerst einmal vertan.“


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