Frank Hengstenberg: Kinder in den Mittelpunkt stellen


 



Für die morgige Ratssitzung hat die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund Änderungsvorschläge zur den „Familienpolitischen Leitlinien der Stadt Dortmund“ (TOP 6.1) eingebracht.

Die CDU-Fraktion will mit ihrem Änderungsantrag erreichen, dass die Aufzählung verschiedener Lebensformen unter dem Schlagwort „Kernfamilie“ gestrichen und die für die CDU willkürliche Definition eines „familiären Netzwerks“ ersetzt wird durch den traditionellen Begriff der Familie.



Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund, Frank Hengstenberg:


„In den „Familienpolitischen Leitlinien“ geht es insbesondere um die Verbesserung der Zukunftschancen unserer Kinder. Die Politik hat hier also aus der Perspektive der Kinder zu handeln. Kernpunkt muss das Wohl des Kindes sein und nicht die Bewertung  Ausgrenzung von Familien.“



Lebensentwürfe sind heute sehr unterschiedlich. Jede noch so ausführliche Aufzählung muss zwangsläufig unvollständig bleiben. Gleichzeitig bleibt nach Ansicht der CDU-Fraktion der Familienbegriff in den Leitlinien sehr verwaschen und steht im Spannungsfeld von gemeinsamen Haushalt bis zu sozialen oder biologischen Familien. Die im Verwaltungsvorschlag vorgenommene Aufzählung einiger Konstellationen helfe daher nicht weiter. Eine Diskriminierung der in der Aufzählung fehlenden Ausprägungen von Familienleben stelle sogar eine Diskriminierung der Kinder aus diesen familiären Gemeinschaften dar. Eine solche Diskriminierung dürfe aber nicht Ziel des offiziellen Handelns der Stadt Dortmund sein kann.


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