Rahmenbedingung für Dortmunder Einzelhandel verbessern


 



Am vergangenen Freitag haben sich die Mitglieder der CDU-Fraktion im Ausschuss für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung mit Vertretern des Einzelhandelsverbandes Westfalen Mitte e.V. getroffen. Gegenstand der Beratungen war die aktuelle Situation des Dortmunder Einzelhandels, vor allem auch in den Stadtteilzentren. Dabei spiegelte sich die bundesweite Negativstimmung auch im Dortmunder Einzelhandel wieder, machte der Vorsitzende des Einzelhandelsverbandes Westfalen Mitte e.V., Axel Vosschulte, die seit vielen Jahren anhaltend schwache Konjunktur unter anderem an einem rückläufigen Konsumverhalten fest.

Eine zunehmende Anzahl von Insolvenzen im mittelständischen Einzelhandel und einbrechende Umsätze in allen Bereichen zeichnen ein dramatisches Bild rot-grüner Bundes- und Landespolitik auch in Dortmund. Wirtschaftsängste und Zukunftssorgen führen bei Kunden zunehmend zu Sparverhalten und eingeschränktem Konsum.


Dr. Helmut Eiteneyer, Sprecher der CDU-Fraktion im Ausschuss für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung:


„Die Situation des Dortmunder Einzelhandels ist besorgniserregend. Es ist dringend erforderlich, dass die Rahmenbedingungen für Dortmunder Einzelhandelsunternehmen weiter verbessert werden.“


Hier sind vor allem auch die Banken gefragt. Als einer der Gründe für die schwindende Existenzgründungsmotivation sind nach Aussage des Einzelhandelsverbandes nicht nur extreme Anforderungen an die Vergabe von Existenzgründungsdarlehen, sondern zunehmend auch schonungslose Rückforderungen bestehender Kreditlinien ausschlaggebend.


„Darüber hinaus ist es Aufgabe der Politik, hier vor Ort Strukturverbesserungen herbeizuführen“, so Dr. Helmut Eiteneyer weiter.


Ansatzpunkt sei dabei die Optimierung der lokalen Infrastruktur. Durch den von der CDU-Fraktion vorgeschlagenen Bau eines zusätzlichen Parkhauses am Brüderweg würde zum Beispiel eine bessere Anbindung des Einzelhandelsstandortes Ostenhellweg erreicht.


Appelliert wurde seitens der Einzelhandelsvertreter in diesem Zusammenhang auch an optimalere Anfahrts- und Stellplatzmöglichkeiten in den Vororten. Die Schaffung von zusätzlichen Parkmöglichkeiten in Geschäftsnähe trügen verstärkt zur Attraktivität zahlreicher Einzelhandelsgeschäfte bei, war sich das Beiratsmitglied des Einzelhandelsverbandes Westfalen Mitte, Herr Wilhelm L. J. Mohrenstecher, sicher.



Einig war man sich bei der Frage nach der konsequenten Umsetzung des Stadtteilmarketings. Der kompromisslosen Haltung der CDU-Fraktion ist es zu verdanken, dass die einzelnen Stadtbezirke mit 80% der Geldmittel wesentlich mehr zur Verfügung gestellt bekommen, als mit 66% ursprünglich von der Verwaltung geplant war. Darüber hinaus konnte man dem Oberbürgermeister die Zusage abringen, alles zu unternehmen, um den Bezirken den vollen Betrag zukommen zu lassen.



„Damit hat die CDU-Fraktion als Partner des Dortmunder Einzelhandels ein Zeichen gesetzt. Der bürgerschaftliche Prozess um eine dauerhafte Verbesserung der Dortmunder Stadtbezirke und damit auch des Dortmunder Einzelhandels ist gewährleistet,“ erklärt Dr. Eiteneyer.


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