Heinz Neumann: Voten der Bezirksvertretungen weiter umsetzen


 



Bei einem Ortstermin im Stadtbezirk Hörde an der Kreuzung Overgünne/Limburger Postweg stellte die CDU-Fraktion im Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen die Bedeutung von Verkehrsspiegeln als Maßnahme zur Sicherung des Straßenverkehrs heraus. Mit einem Antrag zur Sitzung des Ausschusses am 11.12.2002 soll daher beschlossen werden, dass bei entsprechenden Voten der Bezirksvertretungen die Verwaltung aufgefordert wird, diese an den geforderten Stellen auch weiterhin aufzustellen.


Die CDU-Fraktion reagiert damit auf die teils widersprüchlichen Aussagen und Stellungnahmen des Amtes für Tiefbau und Straßenverkehr. Hier wird argumentiert, dass die Verkehrsspiegel bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes vereisen oder bei Nebel und Regenwetter beschlagen würden. Außerdem würden die Spiegel Sicherheit nur suggerieren, da weder die Geschwindigkeit noch die Entfernung herannahender Fahrzeuge eingeschätzt werden könnten.



Die Aussage eines Mitarbeiters der Stadtverwaltung gegenüber der überregionalen Presse, Verkehrsspiegel würden daher seit 10 Jahren nicht mehr im Stadtgebiet montiert, löst bei der CDU-Fraktion jedoch Kopfschütteln aus. Heinz Neumann, Lütgendortmunder Ratsvertreter und Mitglied im Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen weist darauf hin, dass erst im vergangenen Jahr auf Antrag der CDU-Fraktion ein Spiegel im Stadtbezirk Lütgendortmund aufgestellt wurde.



Neumann setzt sich dafür ein, dass auch weiterhin die Spiegel an vorhandenen Standorten beibehalten und nach Votum der jeweiligen Bezirksvertretungen neue installiert werden:


„Die Argumentation des Tiefbauamtes hinsichtlich der Klimaabhängigkeit lässt außer acht, dass in den übrigen Zeiten eines Jahres die Spiegel zur Sicherung des Straßenverkehrs wichtige Beiträge leisten können. Dortmund liegt weder nördlich des Polarkreises noch in den Tropen, so dass der Verkehrsspiegel in den meisten Stunden des Jahres benutzt werden kann“, so Neumann abschließend.


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