Ehemaliges Ratsmitglied Willi Weckbacher verstarb 79jährig


 



Die CDU trauert um einen treuen und langjährigen Wegbegleiter seit ihrer ersten Stunde in Dortmund. In den letzten Tagen des vergangenen Jahres verstarb mit dem Wambeler Willi Weckbacher eines der wenigen noch verbliebenen Gründungsmitglieder der Christlich Demokratischen Union (CDU) in Dortmund. Willi Weckbacher verstarb am 27. Dezember 2002 im Alter von 79 Jahren.


Gemeinsam mit seinem Vater und weiterten politischen Freunden gründete er – nur wenige Tage nach Kriegsende – im Sommer 1945 die CDU in Dortmund. Seitdem war er ununterbrochen Mitglied der Partei und übernahm während der über 55 Jahre seiner Mitgliedschaft die verschiedensten Funktionen. So war er in den 50er Jahren unter anderem Vorsitzender der Jungen Union in Dortmund und Mitglied des Kreisvorstandes. Über viele Jahre hinweg war er vor Ort in seinem Wohnumfeld als Vorsitzender der CDU Ortsunion Wambel aktiv.



Bereits ab dem Jahr 1964 wurde er als sachkundiger Bürger für die CDU im Rat tätig. Anschließend gehörte er dem Rat der Stadt Dortmund als gewähltes Mitglied bis zum Oktober 1984 an.


Hier engagierte er sich insbesondere im Personalausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss. Die Stadt Dortmund würdigte seine Tätigkeiten und seine Verdienste um die Stadt und die Bürgerschaft mit der Verleihung des Ehrennadel (1980) und des Ehrenrings sowie der Ehremitgliedschaft im Rat (1984).



Aber auch nach seinem Ausscheiden aus dem Rat erlahmte sein Einsatz für die Geschicke der Stadt und die Politik nicht. Immer wieder setzte er sich zum Beispiel in der Öffentlichkeit dafür ein, dass die Abwassergebühren insbesondere für Neubauten und Instandsetzungsmaßnahmen mit eingesetzt wurden.



Der gebürtige Dortmunder war beruflich als Ingenieur bei der Deutschen Bahn tätig und stand hier als technischer Bundesbahnoberamtsrat dem Maschinentechnischen Büro bei der Bundesbahndirektion Essen vor.


Er war über 45 Jahre lang mit seiner Frau Gisela verheiratet und ist am heutigen Dreikönigstag (06. Januar 2003) auf dem Friedhof seiner Heimatgemeinde in Wambel beigesetzt worden.


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