CDU begrüßt erneuten Ansatz von Brau und Brunnen


 



Im Rahmen ihrer Sitzung am 20. Januar 2003 ließen sich die Mitglieder der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund durch Vertreter des Planungsamtes die neuen Planungen für der „Dortmunder U“ vorstellen. Die Brau und Brunnen AG Dortmund beabsichtigt nunmehr das ehemalige Produktionsgelände der Dortmunder Union-Brauerei an der Rheinischen Straße/Brinkhoffstraße vollständig zu überplanen. Dabei ist beabsichtigt, auf dem insgesamt rund 52.000 qm großen Grundstück die Konzernzentrale unterzubringen, ein Hotel zu errichten, Wohn- und Einzelhandelsnutzungen vorzusehen und Raum für Gastronomie und Kultur vorzuhalten.


Die Mitglieder der CDU-Fraktion begrüßten einhellig die Entscheidung der Konzernleitung, das Gelände, für das bereits in den vergangenen Jahren Planungen entwickelt worden sind, erneut ins Blickfeld zu nehmen. Besonders positiv bewerteten die CDU-Fraktionsmitglieder die Entscheidung der Brau und Brunnen, die Konzernzentrale auch weiterhin in Dortmund zu behalten und zu diesem Zweck ein bereits bestehendes Gebäude an der Brinkhoffstraße grundlegend umzubauen und herzurichten.


Dazu CDU-Fraktionsvorsitzender Hans Georg Hovermann:


„Wir freuen uns über diese wichtige Struktur-Entscheidung zugunsten unserer Stadt. Dortmund braucht jeden einzelnen Arbeitsplatz, und zwar auch im Industrie-, Gewerbe- und Handelsbereich. Mit ihrer Entscheidung gibt die Brau und Brunnen AG ein deutliches Bekenntnis zum Traditionsstandort Dortmund, das wir sehr begrüßen.“



Die CDU-Fraktionsmitglieder wiesen in der Diskussion über das Projekt darauf hin, dass die geplante Einzelhandelsnutzung cityverträglich zu erfolgen habe. Schließlich dürfe es nicht zu einer „City neben der City“ kommen, die einen Verdrängungswettbewerb auslösen würde. Stattdessen müsse es Ziel sein, durch eine cityergänzende Mischung des Einzelhandels zu einer gegenseitig befördernden Situation zwischen dem Bestand am Westenhellweg und den geplanten neuen Ansiedlungen auf dem „Dortmunder U“ zu kommen.



Die Planung für eine rund 16.000 qm große Fläche für Kultur- und Gastronomienutzungen sieht die CDU im Dortmunder Stadtrat grundsätzlich positiv. Eine Museums- oder Ausstellungsfläche dieser Größenordnung könnte einen neuen Impuls setzen. Da aber bislang weder konkrete Ausstellungs- noch Finanzierungskonzepte vorliegen, sieht die CDU eine Realisierung noch nicht greifbar. Erst wenn eine ausreichende Konkretisierung vorliege, könne die Politik sich dann an die Diskussion über die Realisierung einer öffentlichen Nutzung begeben.


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