CDU Lünen, Unna und Dortmund begrüßen gemeinsames Vorgehen


 



Grundsätzlich positiv beschieden Vertreter der CDU-Fraktionen aus Lünen, dem Kreis Unna und Dortmund in einem Gespräch am 25.02.2003 die Absicht, im Dortmunder Norden im Bereich Groppenbruch an der Stadtgrenze zu Lünen ein interkommunales Gewerbegebiet entwickeln zu wollen. Damit ist nach Meinung der Gesprächspartner ein wichtiger Schritt getan, den dringenden Bedarf insbesondere der Stadt Lünen an Gewerbegebieten wenigstens zum Teil decken zu können. Diese beziffert ihren Bedarf zur Zeit auf mindestens 30 ha. Auch die Stadt Dortmund wird von einem gemeinsamen Gewerbegebiet profitieren, da sie zwar über große Flächenpotenziale an spezialisierten Gewerbegebieten wie beispielsweise dem Technologiepark, der Neuen Evinger Mitte mit dem Gewerbepark Minister Stein oder zukünftig auch dem Mikrosystemtechnikstandort Phoenix-West verfügt, an traditionellen Gewerbeflächen für sog. „Blaumannarbeitsplätze“ aber ebenfalls Bedarfe angemeldet hat.


Ein Vorgutachten zur Untersuchung von möglichen Gewerbeflächen ist zu der Erkenntnis gekommen, dass interkommunale Gewerbegebiete in den Bereichen Salingen/Persebeck und in der Brechtener Niederung aufgrund eines hohen Konfliktpotenzials gegenüber gewerblich-industrieller Nutzung nicht weiterzuverfolgen seien.


Die Fläche Groppenbruch/Achenbach bietet sich aufgrund der planerischen, ökonomischen und ökologischen Rahmenbedingungen aber grundsätzlich als geeignet an. Die Fraktionen aller drei Kommunen sind sich daher einig darüber, die Fläche im Zuge der Neuaufstellung des Gebietsentwicklungsplans und des Flächennutzungsplans in Dortmund als Gewerbegebiet anzumelden und darzustellen.



Manfred Jostes, Vorsitzender des Dortmunder Ratsausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen und Michael Zawisch, Sprecher der Lünener CDU-Fraktion vertreten daher die Auffassung, dass ein gemeinsames Gewerbegebiet im Bereich „Groppenbruch“ gute Realisierungschancen biete. Zum einen sei es ausdrücklicher Wunsch der Kommunalaufsicht in Arnsberg, interkommunale Gebiete auszuweisen, für die es eine höhere Förderkulisse von EU/Bund/Land gebe. Zudem erweise sich die Erschließung des Gebietes von Lünener Stadtgebiet aus als recht unproblematisch, da von einer Erschließung nur wenig bestehende Bebauung beeinträchtigt würde.



Abschließend vereinbarten die drei Gesprächspartner, in engem Kontakt zu bleiben, um das Vorhaben zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. So müsse noch geklärt werden, welchen endgültige Zuschnitt das Gewerbegebiet letztendlich bekommen solle und ob eine Begrenzung auf lediglich 30 ha im Osten des Suchraumes das letzte Wort sein müsse. Weiteren Gesprächsbedarf sehen die Teilnehmer auch hinsichtlich einer möglichst schnellen Überplanung und Vermarktung, beispielsweise durch einen gemeinsamen Planungsverband.


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