Tagesordnungspunkt
Überbauung Hauptbahnhof

Beschlussvorschlag

Der Rat der Stadt Dortmund beauftragt die Verwaltung damit, ab sofort monatlich über die Ziel- und Zeitplanung sowie den Fortschritt des Planungs- und Genehmigungstandes für das „Projekt Multithemencenter – Überbauung des Dortmunder Hauptbahnhofs“ im Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen zu berichten.

Dabei sind die Planungen und bereits erreichte Fortschritte getrennt nach den Beteiligten (beteiligte Stadtämter, unter anderem Planungsamt, Tiefbauamt, Stadtbahnbauamt; Investor Sonae; Deutsche Bahn; Eisenbahnbundesamt) monatsweise konkret darzustellen. Für die erste Berichterstattung sollen die Beteiligten eingeladen werden und direkt vortragen.

Die Koordinierung erfolgt durch die Arbeitsgruppe MTC der Stadtverwaltung.

Begründung
Bereits im vergangenen Sommer hatte eine Ratsmehrheit beschlossen, dass die vollständigen prüffähigen Unterlagen in der Bausache zur Planfeststellung beim zuständigen Eisenbahnbundesamt vorgelegt werden sollten. Für den Fall der Nichterledigung bis zum Oktober sollte die Deutsche Bahn AG ihre eigenen Vorstellungen zur Bahnhofserneuerung vorlegen. Trotz des zwischenzeitlich eingetretenen Zeitablaufs will der Rat weiter an dem Projekt des portugiesischen Bauträgers festhalten. Schließlich haben sich wesentliche Faktoren in den zurückliegenden Monaten geändert.

Im Dezember 2002 hatte der Rat die Gestaltung der Nord- und Südseite des Bahnhofs beschlossen. Diese Beschlüsse führten dazu, dass die Bahnhofsüberbauung ein Geschoss niedriger geplant und die Hochgarage vollständig entfallen kann. Aufgrund dieser planungsentwicklerischen Dynamik zum Wohle des Projektes muss die damals gesetzte Frist angepasst werden. Trotzdem muss ein Spiel auf Zeit mit vagen Aussagen unterbunden werden.

Die Berichterstattung soll verdeutlichen, welche Fortschritte das Projekt macht. Der Rat will auch heute, nach den vielen Jahren der Vorplanungen, das Ziel, endlich einen neuen Bahnhof für Dortmund zu erhalten, nicht aus den Augen verlieren. Für die Nutzer der Verkehrstation muss eine Verbesserung der Umsteigebeziehung zwischen Stadtbahn und DB-Netz erreicht werden. Das Gebäude über dem Bahnhof selbst darf, nachdem es sich von einem UFO zu einem 3do mit Landmarke (Hotelsegel) verändert hat, nicht einfach zu einer simplen Überbauung der Gleise in Form eines Schuhkartons werden. Für ein solches Ergebnis hätte man sich vor Jahren den Architektur-Wettbewerb ersparen und eine Einfachlösung bereits in Betrieb nehmen können.


Verantwortlich: